Du hast bereits einen moder­nen Trock­ner Zuhau­se und ein Neu­kauf ist über­flüs­sig? Super!
Trotz­dem gibt es eini­ge Mög­lich­kei­ten, auch mit einem ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Trock­ner noch was raus­zu­ho­len. Wir zei­gen dir ein paar ein­fa­che Tipps, mit denen du auch ohne Neu­an­schaf­fung Geld spa­ren und dei­nen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck ver­rin­gern kannst.

1. Wahl des Stand­orts

Das Strom­spa­ren beim Trock­ner beginnt schon vor dem ers­ten Trock­nungs­durch­gang. Je nach Gerä­te­typ müs­sen unter­schied­li­che Fak­to­ren bei der Platz­wahl beach­tet wer­den.

Abluft­trock­ner

Falls du einen Abluft­trock­ner besitzt, soll­test du die­sen, wenn mög­lich, in einem unbe­heiz­ten Raum plat­zie­ren. Ein gut geeig­ne­ter Stand­ort ist somit zum Bei­spiel häu­fig der Kel­ler. Wich­tig ist auch, dass der Raum ein Fens­ter besitzt, sodass die beim Trock­nen ent­ste­hen­de feucht-hei­ße Luft nach drau­ßen gelei­tet wer­den kann. Dadurch wird ver­mie­den, dass sich Schim­mel bil­det.

Kon­den­sa­ti­ons­trock­ner

Kon­den­sa­ti­ons­trock­ner geben wäh­rend des Gebrauchs eben­falls war­me Luft ab. Im Gegen­satz zu den Abluft­trock­nern ist die­se Luft bereits ent­feuch­tet und muss des­we­gen nicht nach drau­ßen gelei­tet wer­den. Gera­de im Win­ter kön­nen so Heiz­kos­ten gespart wer­den, da die Rest­wär­me des Trock­ners die Umge­bung mit auf­wärmt. Bei der Nut­zung des Trock­ners soll­test du daher stets die Hei­zung her­un­ter­dre­hen, um Ener­gie zu spa­ren.

2. Bela­dung

Außer­dem ist es wich­tig dar­auf zu ach­ten, den Trock­ner stets voll­stän­dig zu bela­den, um nur weni­ge, dafür mög­lichst effi­zi­en­te Trock­nungs­gän­ge zu gewähr­leis­ten. Die­se effi­zi­en­te­re Nut­zung macht sich nach­träg­lich auch auf der nied­ri­ge­ren Strom­rech­nung bemerk­bar.

3. Schleu­der­wir­kungs­klas­se der Wasch­ma­schi­ne

Im Hin­blick auf den Ener­gie­ver­brauch des Trock­ners spielt auch die Schleu­der­wir­kungs­klas­se der Wasch­ma­schi­ne eine ent­schei­den­de Rol­le. Denn je bes­ser die Wäsche bereits vor­ge­trock­net wird, des­to weni­ger Ener­gie muss vom Trock­ner pro Durch­gang auf­ge­wen­det wer­den. Auf die­se Wei­se kann die Trock­nungs­dau­er der Wäsche um bis zu 30 Minu­ten redu­ziert wer­den, was nicht nur Zeit, son­dern auch Strom spart.

Wir haben dir in einem Blog­post erklärt, wie du die Schleu­der­wir­kungs­klas­se dei­ner Wasch­ma­schi­ne her­aus­fin­dest.

4. Eco-Pro­gramm

Bei dem Eco-Modus han­delt es sich im Ver­gleich zu den gewöhn­li­chen Trock­nungs­pro­gram­men um eine ener­gie­spa­ren­de Vari­an­te. Die Wäsche wird zwar ins­ge­samt etwas län­ger bear­bei­tet, jedoch wird die­se bei gerin­ge­rer Wär­me getrock­net. Dadurch ist für den Trock­nungs­vor­gang ent­spre­chend mehr Zeit nötig, die­ser fällt aber trotz­dem ener­gie­spa­ren­der aus. Ein net­ter Neben­ef­fekt: Bei gerin­ge­rer Tem­pe­ra­tur wird die Wäsche deut­lich scho­nen­der getrock­net.

5. Pfle­ge

Um eine mög­lichst andau­ern­de erne­gie­ef­fi­zi­en­te Betrei­bung des Trock­ners sicher­zu­stel­len, soll­te die­ser regel­mä­ßig gerei­nigt wer­den. Bei Wär­me­pum­pen­trock­nern beinhal­tet dies nicht nur die Säu­be­rung des Flu­sen­siebs nach jedem Trock­nungs­gang, son­dern auch die regel­mä­ßi­ge War­tung der Wär­me­pum­pe. So lässt sich eine Ver­stop­fung des Trock­ners ver­hin­dern. Die­se bringt näm­lich unan­ge­neh­me Fol­gen mit sich: Die Trock­nungs­dau­er wird län­ger und dadurch der Ener­gie­ver­brauch höher.

6. Ein­heit­li­che Tro­cken­dau­er

Um die ein­heit­li­che Tro­cken­dau­er zu errei­chen, soll­test du den Trock­ner, wenn mög­lich, über­wie­gend mit Klei­dungs­stü­cken befül­len, die eine ähn­li­che Dicke und Beschaf­fen­heit auf­wei­sen. So erreichst du, dass die Kla­mot­ten alle etwa gleich viel Zeit in der Maschi­ne benö­ti­gen, um tro­cken zu wer­den. Das Trock­nen wird dadurch effi­zi­en­ter und folg­lich strom­spa­ren­der.

7. Schranktro­cken oder bügel­tro­cken?

Je nach­dem, ob die Klei­dung im Anschluss an den Trock­nungs­gang noch gebü­gelt wer­den soll, ist es wich­tig, die Wahl des Pro­gramms anzu­pas­sen. Klei­dungs­stü­cke, die du bügeln möch­test, soll­test du immer mit dem Pro­gramm bügel­tro­cken lau­fen las­sen. Bei die­sem Modus wird gewähr­leis­tet, dass sich noch etwas Rest­feuch­te in den Klei­dungs­stü­cken befin­det, sodass die­se ein­fa­cher gebü­gelt wer­den kön­nen. Beim Bügeln ist somit kein zusätz­li­ches Anfeuch­ten der Wäsche nötig und die­se trock­net durch die Wär­me des Bügel­eisens voll­stän­dig. Im Ver­gleich zum Pro­gramm bügel­tro­cken ist die Wahl schranktro­cken deut­lich ener­gie­auf­wen­di­ger und soll­te daher nur in Aus­nah­me­fäl­len — wenn weder aus­lüf­ten noch bügeln der Klei­dung in Fra­ge kommt — gewählt wer­den.

8. Aus­lüf­ten der Wäsche nach dem Trock­nen

Gele­gent­lich kann es vor­kom­men, dass die Klei­dung nach dem Gang durch den Trock­ner nicht voll­stän­dig tro­cken ist. Anstatt die Wäsche erneut in die Maschi­ne zu geben, soll­te man sie ein­fach kurz aus­lüf­ten las­sen. Auf die­se Wei­se ver­schwin­det die zumeist sehr gerin­ge Rest­feuch­te rasch.

9. Spar­sa­mer Umgang mit dem Weich­spü­ler

Ver­wen­det man Weich­spü­ler beim Wäsche­wa­schen in grö­ße­ren Men­gen, scha­det dies dem Trock­ner. Die Weich­spü­ler­res­te trock­nen wäh­rend des Trock­nungs­vor­gangs in der Klei­dung ein. Dies kann zur Fol­ge haben, dass die Trom­mel beschä­digt wird und Lei­tun­gen sowie Pum­pen ver­stop­fen. Abge­se­hen davon scha­det Weich­spü­ler in gro­ßen Men­gen auch den Klei­dungs­stü­cken, da sie so ver­kle­ben und ihre Gewe­be­struk­tur abreibt. Daher gilt hier: Weni­ger ist mehr.

10. Wäsche­lei­nen

Ins­be­son­de­re im Som­mer stellt das Trock­nen der Wäsche auf Wäsche­lei­nen und Wäsche­stän­dern eine ener­gie­spa­ren­de Alter­na­ti­ve zum Trock­ner dar. Wird die Klei­dung etwa drau­ßen in der Son­ne getrock­net, wird sie durch die Son­nen­ein­strah­lung auto­ma­tisch des­in­fi­ziert.

Wer all die­se Tipps berück­sich­tigt, darf sich auf eine posi­ti­ve Über­ra­schung bei Ein­kunft der nächs­ten Strom­rech­nung freu­en. Aber da geht noch mehr! Bei­spiels­wei­se lässt sich im Bezug auf dei­ne Wäsche auch mit der Wasch­ma­schi­ne eini­ges an Strom und Geld ein­spa­ren.