Frühlingsbeginn bedeutet in vielen Haushalten nicht nur Sonnenstrahlen, aufkeimende Knospen und das Ende der Winterlethargie, sondern birgt eine weitere Tradition: Den Frühlingsputz. Dabei bringen wir nicht nur frischen Frühlingswind in unsere vier Wände: Eine saubere Wohnung sorgt automatisch für einen geringeren Energieverbrauch. Wir verraten dir, wie du durch das Putzen effektiv Strom und Energie sparen kannst!

1. Den Backofen richtig säubern

Das Putzen des Backofens entfernt nicht nur unangenehme Gerüche und sorgt für einen klareren Durchblick. In geputztem Zustand dichtet der Ofen außerdem besser ab. Ist die Dichtung sauber, kann die Backofentür besser schließen. Dadurch geht beim Backen weniger Energie verloren.

2. Wasserkocher und Kaffeemaschine entkalken

Geräte wie Wasserkocher und Kaffeemaschinen wollen regelmäßig entkalkt werden. Denn Kalkablagerungen reduzieren die Funktionsfähigkeit des Geräts, indem sie die Wärmeabgabe einschränken. Mehr Kalk bedeutet also automatisch einen höheren Energieverbrauch. In einigen Regionen ist das Leitungswasser kalkhaltiger, weshalb man sich Wasserkocher und Kaffeemaschine dort ein bisschen öfter vornehmen muss. Ein entkalktes Gerät arbeitet nicht nur energieeffizienter und spart damit Geld – auch die Lebensdauer steigt durch die regelmäßige Wartung enorm an.

3. Die Fenster reinigen

Besonders nach der kalten Jahreszeit sind die Fensterscheiben verdreckt von Schnee und Regen. Saubere Fenster lassen mehr natürliches Licht in die Wohnung und helfen damit nicht nur, morgens aus dem Bett zu kommen. In tageslichtdurchfluteten Räumen können Lampen bis zur Abenddämmerung getrost ausgeschaltet bleiben. Beim Fensterputzen sollten außerdem die Dichtungen überprüft werden. Erfüllen diese nicht ihren Job, kann ungewollt Wärmeenergie entweichen und ins Leere verpuffen.

4. Die Innenbeleuchtung abstauben

Auch am Abend birgt die Beleuchtung Einsparpotenziale. Für ein energieeffizientes Eigenheim sollten die Lampen mit LED-Leuchten ausgestattet sein. Diese werden beim flüchtigen Abstauben gerne mal vergessen. Saubere LED-Lampen sorgen jedoch für eine bessere Beleuchtung. Dadurch sind weniger Lichtquellen nötig, um einen Raum zu erhellen. Ganz wichtig beim Abstauben: Die LED-Birnen aus der Fassung drehen, dann erst sauber machen.

5. Die Heizung gründlich putzen

Auch die Heizungen werden häufig zu lästigen Staubfängern. Dabei ist nur eine abgestaubte Heizung voll leistungsfähig. Denn die Staubschicht verhindert, dass die Wärmeenergie vollständig an den Raum abgegeben werden kann. Wem Angst und Bammel wird, jeden kleinen Zwischenraum einzeln mit einem Lappen zu säubern, dem ist mit einer speziellen Heizungsbürste geholfen: Der lange, gebogene Stiel macht das Putzen der Zwischenräume viel unkomplizierter. Außerdem sollte die Heizung regelmäßig entlüftet werden, um lästige Gluckergeräusche und unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.

6. Den Gefrierschrank enteisen

Stark vereiste Kühlgeräte verbrauchen bis zu 45 % mehr Strom. Durch dicke Eisschichten müssen sie stärker kühlen als gewöhnlich. Um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, sollte der Gefrierschrank also regelmäßig enteist werden. Nach dem Abtauen des Eises gilt es, das Gerät sorgfältig auszuwischen. Es geht noch gründlicher: Nach dem Enteisen lohnt es sich, den leeren Kühlschrank umzudrehen und auch dessen Rückseite sowie das Lüftungsgitter zu reinigen. So wird der Stromverbrauch eines energieeffizienten Kühlgeräts minimiert – und der Frischeerhalt der Lebensmittel durch volle Leistung maximiert.

7. Stromsparend bügeln

Waschen, trocknen, bügeln – die Wäsche zu machen wird schnell zu einem langwierigen, öden Prozess. Und der Wäscheberg dabei gefühlt niemals kleiner. Doch nicht nur bei der Waschmaschine und dem Trockner lässt sich ordentlich Energie einsparen – selbiges gilt für das Bügeln. Und das Beste daran: Oft spart man dabei nicht nur Strom und Geld, sondern auch Zeit!

Bügelt man Hemd oder Bluse täglich schnell vor der Arbeit, sorgt das bei einem Blick auf die Uhr gelegentlich für leichte Stressausbrüche – und auch für einen erhöhten Stromverbrauch. Aber Bügelt man beispielsweise einmal wöchentlich alles auf einmal, anstatt jeden Tag nur eines oder wenige Teile, muss das Bügeleisen nur einmal erhitzt werden. Das tägliche Erhitzen des Geräts summiert sich und schlägt sich auch in der Stromrechnung nieder.

Steht der nächste Bügelmarathon an, ist es außerdem sinnvoll, die Wäsche vorab zu sortieren. So muss die Temperatur des Bügeleisens währenddessen nicht ständig neu reguliert werden. Am besten fängst du mit den Kleidungsstücken an, die nur bei niedriger Temperatur gebügelt werden müssen und steigerst die Temperatur dann. Kleidung, die sehr heiß gebügelt werden muss, bildet damit das Schlusslicht. Welche Temperatur für ein Teil benötigt wird, verrät das eingenähte Etikett: So steht ein Punkt auf einem kleinen Bügeleisen für die niedrigste Temperaturstufe, drei Punkte dagegen für die höchste.

Nicht nur beim Kochen und Backen ist es sinnvoll, die Restwärme auszunutzen. Diese reicht vor allem aus für leichte Textilien. Somit wird die restliche Energie, während das Eisen abkühlt, verlustfrei genutzt.

Ein weiterer unschlagbarer Tipp ist das Benutzen von Alufolie. Legst du diese auf den Stoff, wird die Hitze reflektiert. So bügelst du die Unterseite gleich mit. Um noch mehr Strom und Zeit zu sparen, kannst du gleiche Kleidungsstücke, wie etwa Stofftücher, übereinander legen und alle auf einmal bügeln.

Wie auch bei anderen Geräten ist es sinnvoll, das Bügeleisen bei Unterbrechungen auszuschalten. Denn es kommt schon mal vor, dass man vom Telefon oder Postboten aus dem Tun gerissen wird. Und das spart nicht nur Energie. So wird auch die Gefahr minimiert, dass Kleidungsstücke oder Bügelbrett durch das erhitzte Eisen beschädigt werden.

Gerade beim Frühjahrsputz ist es wichtig, das Bügeleisen zu reinigen und zu entkalken. Denn die Düsen können verstopfen. Dies kann ungewollte weiße Flecken auf der Kleidung zur Folge haben. Zudem sinkt die Leistung eines verdreckten Geräts – das Bügeln dauert dadurch länger und sorgt für einen höheren Energieverbrauch.

8. Der richtige Staubsauger

Bei diesem kleinen Haushaltshelfer gibt es einiges zu beachten: Muss es unbedingt der Staubsaugerroboter sein? Wie war das nochmal mit dem Energielabel? Und welches Programm brauche ich wann? Lies hier mehr, wie du auch beim Staubsaugen Strom und bares Geld sparen kannst.

Natürlich kann der Energieverbrauch Zuhause nicht allein durch das Putzen optimiert werden. Zum Energiesparen gehört noch viel mehr dazu. Die größten Energiefresser im Haushalt sind meist ineffiziente Altgeräte, die viel mehr Strom verbrauchen, als nötig wäre und damit die Stromrechnung in die Höhe treiben. Wie deine eigenen Geräte in Sachen Energieeffizienz abschneiden, kannst du ganz einfach auf smartricity.de überprüfen – und so ordentlich Strom und Energie einsparen!

___

Photo by rawpixel.com from Pexels

2. Photo 2 by Nathan Cowley from Pexels

3. Photo by Filip Mroz on Unsplash