Hey Andi, du bist neu bei Smartricity und unterstützt das Team seit dem 1. April 2019. Was ist jetzt deine Position im Start-Up?

Ich bin CTO – also der Geschäftsführer für technische Entwicklung.

Was bringst du mit in das Unternehmen?

Einerseits bringe ich technisches Know-How mit, wodurch wir die Produktentwicklung schnell voranbringen können. Ich habe sechs Jahre Erfahrung mit der Amazon Cloud, die Smartricity einsetzt. Das bringt auf jeden Fall Vorteile. Außerdem habe ich bereits Erfahrung mit Start-Ups als Gründer gesammelt. Und natürlich: Motivation und total viel Bock! (lacht)

Was hast du vor Smartricity gemacht?

Ich komme ursprünglich aus Heidelberg und bin dann nach Passau gekommen, um Informatik zu studieren. Erst im Bachelor, später dann auch im Master. Den Master Informatik habe ich aber nach 3 Semestern abgebrochen, weil ich mich selbstständig machen wollte. Das war 2013. Ich habe damals in einer WG gewohnt, mein Mitbewohner hat Wirtschaftsinformatik studiert und wir hatten beide Lust, was zu machen. Wir fanden das Konzept von Google Maps sehr cool und haben gemerkt, dass es in Deutschland keinen Anbieter gibt, der Immobilien auf Karten intuitiv darstellt. Also haben wir unser erstes Start-Up Wohnraumkarte gegründet.

Wie bist du dann zu Smartricity gekommen?

Ich kenne Basti und Michi schon länger über das Gründerzentrum. Erstmal nur flüchtig, aber man hat sich später dann auch bei Veranstaltungen oder beim Weggehen getroffen. Irgendwann haben mich die beiden zum Essen eingeladen und gefragt, ob ich mitmachen will.

Und die Entscheidung stand direkt für dich fest?

Ich habe mich sehr schnell entschieden! Ich war auf der Suche nach neuen Herausforderungen und es war von Anfang an klar, dass das Team gut passt. Wir drei sind uns sehr ähnlich. Ich würde immer nur mit Leuten gründen, mit denen man sich gut versteht. Und natürlich war ich auch sehr neugierig auf den Technologie-Stack, der bei Smartricity eingesetzt wird, wie zum Beispiel Data Science und Machine Learning. Das hat mich direkt gereizt.

Was macht Smartricity für dich besonders?

Das Beste an Smartricity: der Teamspirit! Man merkt bei jedem Mitarbeiter, dass er oder sie Lust auf die Sache hat. Die Leute sind bereit, etwas für die Idee zu tun und glauben auch daran. Bei dem Zusammenhalt macht es einfach Spaß, gemeinsam an einer Idee zu arbeiten, die einen begeistert. Wir gehen auch mal abends nach der Arbeit zusammen laufen, oder sitzen ein bisschen zusammen, auf ein Bier oder so. Jede Woche kocht jemand für alle. Das schweißt das Team zusammen und man lernt jedes Teammitglied sehr gut kennen – dass es nicht so anonym ist bei uns, gefällt mir sehr gut.

Wenn deine Kollegen dich in wenigen Worten beschreiben müssten, was würdest du dir wünschen, von ihnen zu hören?

Ich hoffe, dass ich den Anforderungen gerecht werde! Ich will außerdem ein fairer Chef sein. Und dass die Leute etwas von ihrer Arbeit haben, und zwar mehr als nur Gehalt. Ich will jedem Teammitglied dabei helfen, sich weiterzuentwickeln. Und sich mit Dingen zu beschäftigen, die Spaß machen! Ich denke, ich kann einiges an Erfahrung weitergeben. Und im Gegenzug lerne ich auch selbst viel von anderen Mitarbeitern, die schon länger im Unternehmen sind.

Was ist für dich das beste an deinem Job?

Der Kaffee (lacht). Spaß beiseite – Das Beste an meinem Job bei Smartricity ist das gute Miteinander und die täglichen Herausforderungen, die wir im Team angehen.

Was ist deine Vision für Smartricity?

Auf der B2B-Schiene denke ich, dass gerade viele Stadtwerke oder Energiekonzerne Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns haben werden. Mit unserem gigantischen Gerätekatalog und dem Wissen über Elektronikgeräte und deren Energieverbrauch können wir da sicher einen Mehrwert liefern.
Und sonst: Dass Smartricity irgendwann die erste Anlaufstelle für die Menschen ist, wenn sie herausfinden wollen, wie sie ihre Altgeräte am besten ersetzen, um damit Geld und Strom zu sparen. Und das auch international!