Wochen­lang kämpf­ten wir uns durch einen ver­reg­ne­ten, lau­ni­schen Früh­ling, doch nun erwischt er uns alle mit einem Schlag — der Som­mer. Die­ser bringt all­jähr­lich nicht nur län­ge­re Tage und enor­me Hit­ze mit sich, son­dern auch die Lust aufs Gril­len. Damit du guten Gewis­sens Grill­fes­te fei­ern und dabei nach­hal­tig Strom spa­ren kannst, haben wir für dich vier hilf­rei­che Tipps zum Strom­spa­ren für dei­ne per­fek­te Grill­par­ty zusam­men­ge­stellt.

1. Der rich­ti­ge Grill

Den fri­schen Duft von Grill­gut, der vom Holz­koh­le­grill her­über­weht, treibt einem Jeden das Was­ser im Mund zusam­men. Jedoch ist der Holz­koh­le­grill nicht die bes­te Metho­de, um das Essen zu erhit­zen. Die effi­zi­en­te­re Metho­de ist der Elek­tro­grill, bei dem die durch­schnitt­li­che Benut­zungs­dau­er weni­ger Strom­kos­ten ver­ur­sacht als bei der Holz­koh­le­al­ter­na­ti­ve. Dar­über hin­aus lau­fen Elek­tro­grills nicht dau­er­haft auf höchs­ter Stu­fe, son­dern regu­lie­ren die Tem­pe­ra­tur durch regel­mä­ßi­ges Ein- und Aus­schal­ten nach, was noch­mal effi­zi­en­ter ist.

Zudem lohnt es sich immer, einen Grill mit Deckel zu wäh­len, damit die Hit­ze nicht so ein­fach von der Koch­flä­che ent­kom­men kann. Somit muss ins­ge­samt weni­ger Hit­ze auf­ge­wen­det wer­den, da die nöti­ge Wär­me kon­zen­triert gesam­melt bleibt. Außer­dem kannst dein Gerät bereits ein paar Minu­ten, bevor das Essen fer­tig ist, aus­schal­ten. Die Rest­hit­ze reicht meist aus, um die Lebens­mit­tel fer­tig zu gril­len.

2. Das per­fek­te Bier

Häu­fig müs­sen Gäs­te auf Gar­ten­fes­ten immer wie­der ins Haus gehen, um sich ein küh­les Hel­les zu holen. Durch das wie­der­hol­te Öff­nen des Kühl­schranks gerät jedoch viel war­me Luft hin­ein. Um die Tem­pe­ra­tur nied­rig zu hal­ten, muss dies durch erhöh­ten Ener­gie­auf­wand kom­pen­siert wer­den. Um das zu ver­hin­dern und den Gäs­ten zusätz­lich den Weg zu ihrem Getränk abzu­kür­zen, gibt es zahl­rei­che Metho­den, um Bier drau­ßen kalt­zu­stel­len. Einer­seits gibt es zahl­rei­che Gad­gets wie Kühl­ta­schen mit Akkus und trag­ba­re Kühl­bo­xen. Wer hier aber Geld spa­ren will, kann sei­ne Geträn­ke auch in ein küh­les Was­ser­bad legen und gege­be­nen­falls Eis hin­zu­fü­gen. Bei die­ser Metho­de muss man nur ca. 5 Minu­ten war­ten, bis das Bier die per­fek­te Tem­pe­ra­tur ange­nom­men hat. Man kann die Fla­schen alter­na­tiv in küh­ler und feuch­ter Erde im Schat­ten ver­gra­ben, und zwar so, dass nur noch der Ver­schluss her­vor­schaut.

3. Das pas­sen­de Essen

Selbst­ver­ständ­lich möch­te jeder Gast­ge­ber sei­nen Freun­den nur das Bes­te anbie­ten. Eine abwechs­lungs­rei­che und nach­hal­ti­ge Vari­an­te ist, wenn jeder Gast ein biss­chen Fin­ger­food mit­bringt. Dadurch lässt sich das stän­di­ge Durch­lau­fen der Spül­ma­schi­ne wegen ber­ge­ho­her Tel­ler­sta­pel ver­mei­den. Außer­dem kos­ten sol­che Rezep­te weni­ger Arbeit. Ein wei­te­rer Tipp: soge­nann­te “No-bake Rezep­te”. Dabei kann man auf den Ofen oder die Herd­plat­te getrost ver­zich­ten und zusätz­lich bei der Grill­par­ty Strom spa­ren.

4. Die Beleuch­tung

Wenn du ger­ne in die Nacht rein fei­erst und dabei zusätz­lich Strom spa­ren möch­test, gibt es zwei Optio­nen: Ker­zen und LED-Lich­ter­ket­ten. Ker­zen kön­nen leicht erlö­schen, wes­halb die Wahl für vie­le meist auf die LED-Alter­na­ti­ve fällt. Im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Licht­schläu­chen ver­brau­chen LED-Ket­ten rund 80% weni­ger Strom und haben dar­über hin­aus eine wesent­lich län­ge­re Lebens­dau­er. Wer beson­ders viel spa­ren möch­te, kann sich auch Solar-LEDs anle­gen, wel­che über den Tag ver­teilt Son­nen­en­er­gie spei­chern und damit nachts meh­re­re Stun­den lang leuch­ten kön­nen.

Häu­fig ver­brau­chen aller­dings Gerä­te wie der Fern­se­her, der Kühl­schrank oder der Ofen den meis­ten Strom in unse­rem Haus­halt. Beson­ders ver­al­te­te Gerä­te kön­nen dabei die Strom­kos­ten erheb­lich in die Höhe trei­ben. Des­halb ist es wich­tig, im Auge zu behal­ten, wel­che Haus­halts­ge­gen­stän­de effi­zi­ent sind und wel­che Alt­ge­rä­te aus­ge­tauscht wer­den soll­ten. Die Strom­fres­ser in dei­nem Haus­halt kannst du schnell und ein­fach auf www.smartricity.de fin­den und dir pas­sen­de Alter­na­ti­ven anzei­gen las­sen.