Auf­grund der aktu­el­len Coro­na-Situa­ti­on arbei­tet ein Groß­teil der Men­schen zu Hau­se im Home­of­fice. Das ver­än­dert nicht nur die Arbeits­be­din­gun­gen, son­dern auch gewis­se Umstän­de im Haus­halt. Es wird auto­ma­tisch mehr Strom und Was­ser ver­braucht, da du ein­fach den gan­zen Tag zuhau­se bist. Hin­zu kommt auch, dass die meis­ten Men­schen viel häu­fi­ger kochen, wenn sie nicht im Büro sind. Wir zei­gen dir, wie du auch im Home­of­fice ener­gie­ef­fi­zi­ent arbei­test und Strom spa­ren kannst. Außer­dem erfährst du, wel­che Gerä­te und Anschaf­fun­gen für das Heim­bü­ro not­wen­dig sind.

9 Ener­gie­spar­tipps im Home­of­fice

  • Stel­le die Hel­lig­keit dei­nes Bild­schirms nicht hel­ler ein, als es sein muss. Das spart Ener­gie und schont außer­dem die Augen.
  • Schal­te dei­nen Com­pu­ter bei län­ge­ren Pau­sen kom­plett aus. Selbst im Stand­bye-Modus ver­brau­chen Gerä­te noch sehr viel Strom. Das übri­gens gilt nicht nur für den Com­pu­ter, son­dern für alle Gerä­te in dei­nem Haus­halt. Daher: Good­bye zu Stand­bye.
  • Das glei­che gilt für Bild­schirm­scho­ner: Sie sehen viel­leicht schick aus, ver­brau­chen aber unnö­tig Ener­gie. Stel­le statt­des­sen lie­ber ein, dass der Bild­schirm auto­ma­tisch in den Stand­bye-Modus geht, wenn du den PC eine Zeit lang nicht bedienst. 
  • Beach­te auch den ver­steck­ten Strom­ver­brauch: Selbst aus­ge­schal­tet ver­brau­chen dei­ne Gerä­te noch Strom, solan­ge sie ange­steckt sind. Ein ein­fa­cher Tipp schafft hier Abhil­fe: Ste­cke die Gerä­te an eine Steck­do­sen­leis­te mit Ein­schalt­knopf. Am Ende dei­nes Arbeits­ta­ges kannst du so durch die Betä­ti­gung eines Knop­fes die Strom­ver­sor­gung zu allen ange­schlos­se­nen Gerä­ten tren­nen.
  • Ein wei­te­rer Punkt ist die Raum­tem­pe­ra­tur: Dei­ne Heiz­kör­per müs­sen nicht durch­wegs voll auf­ge­dreht sein. Denn: Mit jedem Grad Raum­tem­pe­ra­tur weni­ger sparst du ca. 6% Ener­gie.
  • Ach­te auch auf rich­ti­ges Lüf­ten. 5 bis 10 Minu­ten Stoß­lüf­ten (bei aus­ge­schal­te­ter Hei­zung) sind sehr viel ener­gie­ef­fi­zi­en­ter als durch­gän­gi­ges Kipp­lüf­ten. 
  • Ach­te auch auf dei­nen Was­ser­ver­brauch. Dre­he zum Bei­spiel den Was­ser­hahn ab, wäh­rend du dei­ne Hän­de ein­seifst. Ist der Hahn näm­lich pro Tag zwei Minu­ten aus, spart das täg­lich ca. 50 Cent.
  • In der Mit­tags­pau­se: Gibt es die Res­te vom Vor­tag zu Mit­tag? Dann erwär­me die­se nicht im Ofen, son­dern in der Mikro­wel­le. Schal­te außer­dem dei­nen Geschirr­spü­ler nur ein, wenn er auch wirk­lich voll ist.
  • Beleuch­tung: Am bes­ten plat­zierst du dei­nen Arbeits­platz direkt vor dem Fens­ter. So sparst du nicht nur den Strom, den eine Lam­pe brau­chen wür­de, son­dern tankst noch etwas Vit­amin D, wenn die Son­ne mal her­ein scheint. Wenn du trotz­dem eine Lam­pe benö­tigst, soll­test du dar­auf ach­ten, auf LEDs zu set­zen. Die­se sind deut­lich ener­gie­spa­ren­der als her­kömm­li­che Glüh­bir­nen und eine gute Opti­on, um ener­gie­ef­fi­zi­ent im Home­of­fice zu leben.
Homeoffice 2

Wel­che Gerä­te brau­che ich im Home­of­fice?

Auch wenn du nicht an dei­nem gewohn­ten Platz im Büro arbei­test, soll­ten dir den­noch alle für dei­ne Arbeit not­wen­di­gen Gerä­te und Uten­si­li­en von dei­nem Arbeit­ge­ber zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Wich­tig: auch im Home­of­fice gel­ten alle arbeits­schutz­recht­li­chen Vor­ga­ben.

Die grund­le­gen­de Büro­aus­stat­tung im Home­of­fice soll­te aus einem Schreib­tisch und einem Stuhl sowie gege­be­nen­falls ein Regal für Unter­la­gen bestehen. Zudem sind ein guter Inter­net­an­schluss und die rich­ti­gen tech­ni­schen Gerä­te unver­zicht­bar. Ach­te bei der Anschaf­fung von Gerä­ten auf deren Strom­ver­brauch, um mög­lichst ener­gie­ef­fi­zi­ent im Home­of­fice zu arbei­ten.

Note­books

Der Lap­top ist das wich­tigs­te Arbeits­ge­rät im Home­of­fice. Er soll­te nach dem ADEL-Prin­zip aus­ge­wählt wer­den. Die Abkür­zung steht hier­bei für Akku, Dis­play, Ergo­no­mie und Leis­tung. Die Leis­tungs­fä­hig­keit soll­te im Fokus ste­hen, sodass du all dei­ne gewohn­ten Tätig­kei­ten wie bei­spiels­wei­se Video­schnitt aus­füh­ren kannst. Beson­ders fle­xi­bel sind auch Con­ver­ti­bles. Bei die­sen Note­books lässt sich die Tas­ta­tur umklap­pen oder sogar abneh­men und somit als Tablet ver­wen­den.

Dell hat neben Note­books und Con­ver­ti­bles auch eine Docking-Sta­ti­on, an die auch Smart­pho­nes per USB‑C ange­schlos­sen wer­den kön­nen und somit noch mehr Fle­xi­bi­li­tät bie­ten.

Wenn du kei­nen Lap­top, son­dern einen fes­ten PC zuhau­se hast, kön­nen Wech­sel­fest­plat­ten sehr hilf­reich sein. Eine Fest­plat­te mit Win­dows 10 Home kann für pri­va­te Ange­le­gen­hei­ten genutzt wer­den. In der Arbeits­zeit wird sie dann ein­fach durch eine Fest­plat­te mit Win­dows 10 Pro getauscht.

Moni­tor

Gera­de, wenn du im Home­of­fice am Lap­top arbei­test, ist es sinn­voll, dass du zusätz­lich einen gro­ßen Moni­tor hast. Durch das Arbei­ten am klei­nen Bild­schirm des Lap­tops wer­den dei­ne Augen und auch dei­ne Sitz­hal­tung stark stra­pa­ziert. Ach­te dabei auf die Bild­dia­go­na­le und die Auf­lö­sung. Eine Bild­wie­der­ho­lungs­ra­te von bei­spiels­wei­se 120 Hertz (per HDMI) schont die Augen viel mehr als ein Lap­top­bild­schirm. Somit ist ein exter­ner Bild­schirm eine gute Erwei­te­rung am Arbeits­platz.

Tas­ta­tur und Maus

Sowohl eine Maus als auch eine Tas­ta­tur bie­ten mehr Kom­fort und Über­sicht beim Arbei­ten. Zudem ver­hin­dern spe­zi­el­le Auf­la­gen für die Hän­de und Unter­ar­me, dass durch häu­fi­ges Kli­cken oder eine fal­sche Hal­tung Schmer­zen in Arm und Schul­ter ent­ste­hen.

Web­cam und Head­set

Gera­de im Home­of­fice ist Kom­mu­ni­ka­ti­on beson­ders wich­tig. Um für Tele­fon- und Video­kon­fe­ren­zen opti­mal aus­ge­stat­tet zu sein, ist ein Head­set oft hilf­reich. Die meis­ten Lap­top ver­fü­gen bereits über eine inte­grier­te Web­cam. Ein Head­set ist auch hilf­reich, um Geräu­sche im Haus­halt fern­zu­hal­ten und somit kon­zen­trier­ter arbei­ten zu kön­nen.

Je nach Bedarf, bei­spiels­wei­se bei Ver­trags­ge­schich­ten, ist es zudem sinn­voll, wenn dir ein Dru­cker zu Ver­fü­gung steht. Auch Team-Manage­ment-Tools sind in Zei­ten von Home­of­fice eine gro­ße Hil­fe, um Arbeits­pro­zes­se zu pro­to­kol­lie­ren, sich gegen­sei­tig auf dem aktu­el­len Stand zu hal­ten und stän­dig im Aus­tausch mit­ein­an­der zu ste­hen.


Hier fin­dest du noch­mal die fünf wich­tigs­ten Tipps, um ener­gie­ef­fi­zi­ent im Home­of­fice vor­zu­ge­hen:

Die Infografik zeigt 5 Tipps dazu, wie man im Homeoffice Energie sparen kann.

Fotos:
Pho­to by Con­vertKit on Uns­plash
Pho­to by Pio­tr Wilk on Uns­plash

*Affi­lia­te-Link