Heu­te ist es wie­der soweit — Mil­lio­nen von Men­schen, Städ­te und Unter­neh­men knip­sen welt­weit zwi­schen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr das Licht aus. Damit soll auf den Kli­ma­schutz, die Erd­er­wär­mung und welt­wei­tes Arten­ster­ben auf­merk­sam gemacht wer­den. Die “Earth Hour” hat sich als welt­weit größ­te Umwelt­schutz­ak­ti­on eta­bliert und auch Smart­ri­ci­ty nimmt teil.

Die Earth Hour wur­de 2007 als Kam­pa­gne der WWF Aus­tra­lia ins Leben geru­fen, um ein Zei­chen für den Kli­ma­schutz zu set­zen. Mehr als 2,2 Mil­lio­nen aus­tra­li­sche Haus­hal­te nah­men am 31. März 2007 teil und schal­te­ten für eine Stun­de ihr Licht aus. Bereits ein Jahr spä­ter erreich­te die Earth Hour 370 Städ­te in 35 Län­dern, ver­teilt über 18 Zeit­zo­nen. Sie wur­de zu einer glo­ba­len Bewe­gung. Letz­tes Jahr zeig­ten in Deutsch­land 400 Unter­neh­men ihr Enga­ge­ment. Welt­weit ver­schwan­den über 7000 Wahr­zei­chen in mehr als 180 Län­dern im Dun­keln.

Jeder kann Teil der Earth Hour sein, und so auf den Kli­ma­wan­del, das Arten­ster­ben und die Erd­er­hit­zung auf­merk­sam machen. Denn schaf­fen wir es nicht, die welt­wei­te Erd­er­hit­zung auf 1.5° zu beschrän­ken, so hat das laut WWF erheb­li­che Fol­gen: Jede sechs­te Art droht aus­zu­ster­ben. Nach Anga­ben des Welt­kli­ma­rats blei­ben uns nur noch cir­ca elf Jah­re, um die Erd­er­wär­mung und ihre Fol­gen in den Griff zu bekom­men.

Doch um einen Bei­trag dazu zu leis­ten, muss man kei­ne Orga­ni­sa­ti­on, Stadt oder Unter­neh­men sein. Jeder selbst kann etwas bewir­ken. So ergab eine Berech­nung des Öko-Insti­tu­tes, dass deutsch­land­weit 343 Ton­nen CO2 ein­ge­spart wer­den kön­nen, wenn 50 Pro­zent der deut­schen Haus­hal­te für fünf Minu­ten ihr Licht aus­schal­ten. Doch auf Dau­er müs­sen wir nicht im Dun­keln sit­zen. Allei­ne durch das Erset­zen alter Glüh­bir­nen durch Ener­gie­spar­lam­pen kön­nen in einem Jahr gan­ze 2,5 Mil­lio­nen Ton­nen CO2 ein­ge­spart wer­den.

Wer­det Teil der glo­ba­len Bewe­gung, setzt ein Zei­chen für den Kli­ma­schutz und moti­viert ande­re, dadurch umwelt­freund­li­cher zu han­deln.

Schaut doch auf bei uns auf smartricity.de vor­bei und lernt mehr über Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Haus­halt.


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