Zuge­ge­ben sind die Mög­lich­kei­ten mit dem Staub­sauger Strom zu spa­ren über­schau­ba­rer als zum Bei­spiel beim Kochen, Backen oder Waschen — aber es gibt sie! Wir ver­ra­ten dir, wor­auf du beim Sau­gen ach­ten musst, um dei­ne Strom­kos­ten zu mini­mie­ren.

Der Neu­kauf

Soll ein neu­er Staub­sauger ange­schafft wer­den, so lohnt es sich durch­aus die Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Blick zu behal­ten. Strom­fres­sen­de Staub­sauger ver­brau­chen dop­pelt so viel Strom wie ener­gie­ef­fi­zi­en­te Model­le. Dabei spielt der Motor, der beson­ders leis­tungs­stark sein soll­te, eine wich­ti­ge Rol­le. Doch für die Saug­kraft ist die Watt-Zahl weit­aus weni­ger wich­tig als vie­le den­ken. Sie beschreibt ledig­lich wie viel Strom der Staub­sauber ver­braucht. Das bedeu­tet, dass jedes Watt mehr an Auf­nah­me­leis­tung auch mehr Ener­gie kos­tet — wobei spar­sa­me Staub­sauger pro­blem­los mit einer Leis­tungs­auf­nah­me von 700 Watt aus­kom­men. Sie ver­ur­sa­chen Strom­kos­ten von nur etwa zehn Euro im Jahr, wäh­rend ein ver­gleich­ba­rer älte­rer Staub­sauger mit 1.400 Watt 20 Euro Strom­kos­ten jähr­lich ver­ur­sacht.

Wich­tig für die Saug­leis­tung ist viel­mehr die Gesamt­kon­struk­ti­on. Von der Düse über die Fil­ter­tech­nik und die Füh­rung des Luft­stroms bis hin zur Dich­tig­keit des Gehäu­ses.
Es muss indi­vi­du­ell geschaut wer­den wel­che Eigen­schaf­ten der neue Staub­sauger haben soll. Bei­spiels­wei­se sind Sau­ger mit Beu­tel bes­ser geeig­net für All­er­gi­ker, wäh­rend beu­tel­lo­se Staub­sauger weni­ger Müll pro­du­zie­ren und umwelt­freund­li­cher sind. Zudem bie­tet das EU-Label für Staub­sauger Ori­en­tie­rung bezüg­lich Strom­ver­brauch, Fas­sungs­ver­mö­gen und Laut­stär­ke. Für einen sin­ken­den Strom­ver­brauch ist es emp­feh­lens­wert einen Staub­sauger mit Saug­kraft­re­gu­lie­rung zu kau­fen.

Die Saug­kraft­re­gu­lie­rung

Mit­tels Saug­kraft­re­gu­lie­rung kann man leicht ver­schmut­ze und klei­ne­re Flä­chen mit einer bes­se­ren Ener­gie­bi­lanz rei­ni­gen. Die­se Regu­lie­rung kann sowohl mecha­nisch, als auch elek­tro­nisch gesche­hen. Die wohl beque­me­re Metho­de ist die elek­tro­ni­sche, da sich die Saug­kraft auto­ma­tisch an den Unter­grund anpasst. Hart­bö­den wie Flie­sen, Par­kett oder Lin­ole­um brau­chen kaum mehr Saug­leis­tung als 500 Watt — auf Tep­pi­chen dage­gen wird Saug­kraft nötig. Wer mit zu wenig Auf­nah­me­leis­tung stark ver­schmutz­te Tep­pi­che säu­bern will, der wird not­ge­drun­gen län­ger sau­gen und so den Ener­gie­ver­brauch erhö­hen. Durch solch eine Saug­kraft­re­gu­lie­rung wird der Strom­ver­brauch auf nur noch ein Drit­tel der Maxi­mal­leis­tung gesenkt.

Die Laut­stär­ke

Moder­ne Staub­sauger sind nicht nur deut­lich ener­gie­ef­fi­zi­en­ter, sie sind auch wesent­lich lei­ser als älte­re Model­le. Die Laut­stär­ke wird auf dem EU-Label für Staub­sauger in Dezi­bel ange­ge­ben. Seit Sep­tem­ber 2017 dür­fen neue Staub­sauger nicht lau­ter als 80 Dezi­bel sein, das ent­spricht ver­gleichs­wei­se der Laut­stär­ke eines Föns. Aller­dings kann die Laut­stär­ke je nach Unter­grund oder ein­ge­stell­ter Leis­tung vari­ie­ren.

Das Nut­zungs­ver­hal­ten

Im Schnitt reich es aus, wenn du täg­lich acht bis zehn Minu­ten saugst, auch wenn es in den meis­ten Fäl­len nicht nötig ist, die Räum­lich­kei­ten täg­lich durch­zu­sau­gen. Natür­lich hat jeder sein indi­vi­du­el­les Rein­heits­emp­fin­den, dabei muss man selbst ent­schei­den ob man täg­lich 30 oder mehr Minu­ten sau­gen muss. Gene­rell ist ein zügi­ges Arbeits­tem­po und eine gründ­li­che Vor­be­rei­tung zum Strom spa­ren emp­feh­lens­wert. So ist es wich­tig Gegen­stän­de bereits vor dem Saug­vor­gang aus dem Weg zu räu­men und damit eine opti­ma­le Kabel­füh­rung zu bezwe­cken. Kommt es trotz­dem zu Unter­bre­chun­gen, ein­fach den Staub­sauger aus­schal­ten. Wenn der Saug­vor­gang been­det ist, den Ste­cker zie­hen, ansons­ten zieht der Staub­sauger wei­ter­hin Strom aus der Steck­do­se.

Die War­tung des Staub­saugers

Für ein opti­ma­les Saug­er­leb­nis ist eine regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung des Fil­ters wich­tig. Zudem soll­te man den Staub­sauger­beu­tel regel­mä­ßig aus­tau­schen wer­den. Dabei hilft ein prü­fen­der Blick auf den Füll­stand des Staub­sauger­beu­tels bezie­hungs­wei­se dem Staub­auf­fang­be­häl­ter der beu­tel­lo­sen Model­le. Wenn sich zu viel auf­ge­saug­ter Schmutz und Dreck im Beu­tel oder der Schmutz­auf­fang­kam­mer befin­det, min­dert das die Rei­ni­gungs- und Saug­leis­tung des Staub­saugers . Man braucht län­ger, um das gewünsch­te Sau­g­er­geb­nis zu errei­chen. Zudem musst du den Luft­fil­ter regel­mä­ßig che­cken. Denn geal­ter­te oder nie gerei­nig­te Luft­fil­ter sind für einen mög­lichst gerin­gen Strom­ver­brauch und einer lan­gen Lebens­dau­er des Staub­sauger­mo­tors nicht för­der­lich.

Saug­ro­bo­ter

Staub­sauger­ro­bo­ter wer­den immer belieb­ter, ver­brau­chen aller­dings mehr Ener­gie als ein nor­ma­ler Staub­sauger. Grund dafür ist sei­ne Lauf­zeit. Da er mehr­fach über die sel­be Stel­le fährt, müs­sen sei­ne Akkus häu­fi­ger an die Lade­sta­ti­on. Die­se Lade­sta­tio­nen befin­den sich oft unbe­merkt im Stand­by-Modus und ver­brau­chen zusätz­li­che Ener­gie. Die Saug­leis­tung der Robo­ter ist nicht mit der Leis­tung nor­ma­ler Bodens­taub­sauger zu ver­glei­chen, viel­mehr eig­nen sie sich als Ergän­zung. Beson­ders auf Tep­pich­bö­den schwä­cheln die Gerä­te. Auch schaf­fen die meis­ten Saug­ro­bo­ter nicht alle Ecken und Kan­ten und hin­ter­las­sen Tei­le des Bodens unge­saugt.

Obwohl der Staub­sauger nicht zu den größ­ten Strom­fres­sern im Haus­halt zählt, kannst er zu einem ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Haus­halt bei­steu­ern. Saugt man mit einem strom­spa­ren­den Staub­sauger, hat man die rich­ti­ge Watt-Zahl und das opti­ma­le Pro­gramm für den jewei­li­gen Unter­grund ein­ge­stellt, so kann man durch das Put­zen aktiv Geld spa­ren.

Schaut doch auch bei uns auf smartricity.de vor­bei und ler­ne noch mehr zur Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Haus­halt.

Pho­to by The Crea­ti­ve Exchan­ge on Uns­plash