Was könn­te über einen kusche­li­gen Seri­en- oder Fil­me­ma­ra­thon nach einer anstren­gen­den Woche oder einem ver­reg­ne­ten Tag gehen? Wahr­schein­lich nicht all­zu viel. Um dabei ein kino­rei­fes Seh­erleb­nis zu ermög­li­chen, bie­ten sich die TV-Inno­va­tio­nen in den Elek­tro­nik­märk­ten ein schil­lern­des und flim­mern­des Kräf­te­mes­sen. Doch soll­te beim Fern­se­her-Neu­kauf nicht nur das Bild, son­dern auch die strom­spa­ren­den Eigen­schaf­ten des TVs stim­men. Denn so lässt sich eini­ges an Ener­gie und Geld ein­spa­ren.

Gera­de, wenn man Zuhau­se noch eine beson­ders alte Flim­mer­kis­te beher­bergt, wird es Zeit für ein neu­es Gerät. Der Kauf­preis ist bei Fern­se­hern durch die Erspar­nis des gerin­ge­ren Strom­ver­brauchs beson­ders schnell wie­der drin. Danach liegt die jähr­li­che Erspar­nis je nach Gebrauch bei bis zu 100 € — Ten­denz stei­gend: Denn die Strom­prei­se sol­len im kom­men­den Jahr erhöht wer­den.
In die­sem Blog­post lie­fern wir dir die wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten und Funk­tio­nen, die dein neu­er strom­spa­ren­der Fern­se­her unbe­dingt haben muss.

Die Wahl der rich­ti­gen Bild­tech­nik

Du kennst es sicher auch — sieht man sich nach einem neu­en TV-Gerät um, wird man heut­zu­ta­ge mit unzäh­li­gen Begrif­fen bom­bar­diert — Plas­ma, LCD, LED und OLED — aber was ist das eigent­lich alles?

1. Der Plas­ma-TV

Plas­ma-Fern­se­her erzeu­gen mit Hil­fe von Edel­ga­sen, wie Xenon und Neon, UV-Strah­lung, die vom Leucht­stoff in sicht­ba­res Licht umge­wan­delt wird. Die Plas­ma-Bild­tech­nik wird vor allem bei sehr gro­ßen Fern­se­hern mit einer Bild­schirm­dia­go­na­le von min­des­tens 40 Zoll ver­wen­det. Ein gro­ßer Nach­teil ist hier der hohe Ener­gie­ver­brauch im Ver­gleich zu LED-Fern­se­hern mit ver­gleich­ba­rer Grö­ße und Aus­stat­tung. So erreicht ein Plas­ma-Fern­se­her maxi­mal die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se B.

2. LCD/LED Fern­se­her

Ein wei­te­rer Modell­typ auf dem Markt sind die LCD (Liquid Crys­tal Dis­play) bzw. LED-Fern­se­her (Light Emmit­ting Diode). Die­se Gerä­te besit­zen eine Flüs­sig­kris­tall­an­zei­ge und für die Hin­ter­grund­be­leuch­tung des Dis­plays wer­den Leucht­di­oden ein­ge­setzt.
LCD-Ferns­her sind als Edge-LED und Full- bzw. Direct-LED erhält­lich. Der Unter­schied zwi­schen bei­den For­men zeigt sich in der Hin­ter­grund­be­leuch­tung: Beim Edge-LED befin­den sich ledig­lich am äuße­ren Rand des Bil­des Leucht­di­oden, wäh­rend die­se bei Full- und Direct-LED-Gerä­ten die gesam­te Bild­flä­che bede­cken.
Im Gegen­satz zu der Tech­nik der Plas­ma-Fern­se­hern ist die­se Art der Bild­schirm­be­leuch­tung wesent­lich ener­gi­ef­fi­zi­en­ter. Hin­zu kommt, dass LED-Fern­se­her sich durch eine her­vor­ra­gen­de Bild­qua­li­tät mit bril­lan­ten Far­ben aus­zeich­nen. Somit hat die­se Vari­an­te nicht nur für den Geld­beu­tel und die Umwelt, son­dern auch das Auge ordent­lich was zu bie­ten.

3. OLED-TVs

Die drit­te und letz­te Kate­go­rie sind die OLED-Fern­se­her (Orga­nic Light Emit­ting Diode). In TVs mit die­ser Tech­nik wird das Bild von orga­ni­schen Leucht­di­oden erzeugt, sodass kei­ne Hin­ter­grund­be­leuch­tung nötig ist. Des­halb ver­brau­chen OLED-Fern­se­her noch weni­ger Strom als die ohne­hin schon ener­gie­spa­ren­den LED/L­CD-Fern­se­her. Der ein­zi­ge Nach­teil ist der hohe Kauf­preis, da es sich um die bis­her neu­es­te Bild­schirm­tech­nik auf dem Markt han­delt. Du soll­test dir also vor­her genau über­le­gen, ob sich eine Anschaf­fung für dich wirk­lich lohnt. Der Ver­kaufs­preis ist bei die­sen Fern­se­hern näm­lich je nach Ver­brauch oft­mals erst nach mehr als zehn Jah­ren wie­der durch den ein­ge­spar­ten Strom­ver­brauch drin.

Die pas­sen­de Bild­schirm­grö­ße

Seit dem Ver­kauf von Flach­bild­schirm­fern­se­hern ist eine kla­re Ten­denz der Benut­zer zu grö­ße­ren Bild­schir­men beob­acht­bar. Somit ist die Nach­fra­ge nach Model­len unter 40 Zoll ver­schwin­dend gering. Wäh­rend ein extra­gro­ßer TV zwar ein Hin­gu­cker im eige­nen Wohn­zim­mer ist, soll­te den­noch abge­wo­gen wer­den, ob die­se Anschaf­fung sich über­haupt lohnt — denn extra­groß bedeu­tet auch extra­teu­er, nicht nur im Hin­blick auf den Kauf­preis, son­dern auch auf die Strom­kos­ten. Und ein XXL-Fern­se­her garan­tiert nicht auto­ma­tisch das bes­te Fern­seh­erleb­nis. Beim Kauf soll­te immer berück­sich­tigt wer­den, dass ein Min­dest­ab­stand zwi­schen Fern­se­her und Sofa ein­ge­hal­ten wer­den soll­te. Steht der Fern­se­her zu nah am Sofa, so stö­ren Pixel oder Zei­len­flim­mern das Fern­seh­erleb­nis des Zuschau­ers. Sitzt man jedoch zu weit weg bzw. ist der Bild­schirm des Fern­se­hers für die Raum­ver­hält­nis­se zu klein, so strengt das Fern­se­hen schnell die Augen an und man ris­kiert Kopf­schmer­zen.
Vom Her­stel­ler wird bei SDTV-Gerä­ten (Stan­dard Defi­ni­ti­on Tele­vi­si­on) ein Abstand von drei bis fünf­mal der Bild­schirm­dia­go­na­len emp­foh­len. Je höher die Auf­lö­sung, des­to näher kann man am Fern­se­her sit­zen. So redu­ziert sich der Min­dest­ab­stand bei Gerä­ten mit HDTV- bzw. Full HD-Auf­lö­sung der Min­dest­sitz­ab­stand um etwa ein Drit­tel im Ver­gleich zum SDTV.

Auto-Power-Off

Mit der Funk­ti­on Auto-Power-Off aus­ge­stat­te­te Fer­se­her erleich­tern das Strom­spa­ren im All­tag. Nach­dem ein gewis­ser Zeit­raum ohne Nut­zung ver­stri­chen ist, schal­tet sich der Fern­se­her näm­lich auto­ma­tisch vom Netz ab. Dies ver­mei­det die Ent­ste­hung von Strom­kos­ten durch den Stand­by-Betrieb.

Raum­licht­sen­so­ren

Fern­se­her, die über Raum­licht­sen­so­ren ver­fü­gen, pas­sen die Hel­lig­keit des Bild­schirms auto­ma­tisch an die Umge­bung an. Beim abend­li­chen Fern­se­hen wird etwa die Leucht­kraft des Dis­plays redu­ziert. Dies ver­min­dert nicht nur den Strom­ver­brauch des Geräts, son­dern schont auch die Augen. Außer­dem kom­men durch die auto­ma­ti­sche Hin­ter­grund­re­gu­lie­rung ins­be­son­de­re Sze­nen mit dunk­len Far­ben bes­ser zur Gel­tung.

Bewe­gungs­sen­so­ren

Neben den Raum­licht­sen­so­ren sind auch Fern­se­her mit Bewe­gungs­sen­so­ren ein prak­ti­sches Ener­gies­fea­ture. Die­se Sen­so­ren schal­ten das Bild selb­stän­dig ab, wenn nie­mand vor dem Fern­se­her sitzt.

Nicht nur die Tech­nik hilft beim Ener­gie­spa­ren

Nicht nur beim Neu­kauf eines Fern­seh­ge­räts gibt es eini­ge Din­ge zu beach­ten — auch soll­ten die eige­nen Fern­seh­ge­wohn­hei­ten im Hin­blick auf das Strom­spa­ren über­dacht wer­den. Siehst du bei­spiels­wei­se nur wenig fern, reicht es oft­mals schon aus, den bereits vor­han­de­nen TV nach dem Fern­se­hen kom­plett vom Strom zu neh­men. So kannst du schon durch das Ver­mei­den des Stand­by-Betriebs Strom und Geld spa­ren. Siehst du jedoch viel fern, dann lohnt sich erst recht der Umstieg auf ein neu­es ener­gie­spa­ren­des Gerät: Du kommst in den Genuss einer ver­bes­ser­ten Bild­schirm­qua­li­tät und sparst gleich­zei­tig noch Geld. So macht Strom­spa­ren Spaß!

Und ein klei­ner Tipp zum Schluss: Aktu­ell gibt es eini­ge Weih­nachts­an­ge­bo­te, die sowohl tech­nisch als auch ener­ge­tisch top aus­ge­stat­tet sind. Mit die­sen Model­len von Grun­dig, LG oder Phil­ips kannst du nichts falsch machen.
Wie ener­gie­ef­fi­zi­ent ist eigent­lich dei­ne Flim­mer­kis­te Zuhau­se? Find’s ganz ein­fach raus auf smartricity.de und ver­glei­che dei­nen TV mit ener­gie­spa­ren­den Fern­se­hern!


Pho­to via Pixabay