Defekter Fernseher: reparieren oder neu kaufen?

Plötzlich lässt sich der Fernseher nicht mehr einschalten oder braucht ewig, bis ein Bild erscheint, das Bild wird verzerrt angezeigt oder der Ton funktioniert nicht mehr. Bei Fernsehgeräten kann es schon mal vorkommen, dass nach einigen Jahren etwas kaputt geht. Oft liegt der Fehler bei Einzelteilen des TVs, wie beispielsweise den Lautsprechern, der Antenne, dem Netzteil oder den Kondensatoren.  
Dies stellt den Besitzer vor die Frage, ob sich die Reparatur des Fernsehers lohnt, oder dieser lieber durch ein neues Modell ausgetauscht werden sollte.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Fernsehers lässt sich nur schwer einschätzen, da TV-Geräte durch die stetig fortschreitende Technik häufig schon vor einem auftretenden Defekt ausgetauscht werden. Eine Studie des Umweltbundesamts aus dem Jahr 2016 (chip.de, umweltbundesamt.de) stellt fest, dass 50 % der Befragten ihren Fernseher nach spätestens 10 Jahren austauschen, jedoch dabei häufig voll funktionsfähige Geräte ersetzt werden.

Bei einem auftretenden Defekt scheint es auf den ersten Blick oft unkomplizierter zu sein, das Gerät reparieren zu lassen.   
Dabei sollte die Reparatur jedoch unbedingt vom Hersteller (falls noch Garantie vorhanden ist) oder von einem Techniker übernommen werden. Unternimmt ein Laie auf eigene Faust den Versuch, den Fernseher zu reparieren, kann das zum einen zu weiteren, schwerwiegenderen Schäden der Technik führen. Zum anderen besteht hier erhebliche Unfallgefahr: Auch wenn der Fernseher bereits seit Stunden nicht mehr am Strom hängt, kann eine Restspannung im Gerät verbleiben. Deshalb sollte bei der Fernseherreparatur unbedingt ein Profi ran.

Jedoch kommt es auf den Einzelfall an, ob es nicht lohnender ist, das alte Gerät vollständig zu ersetzen. Die Reparatur des alten TVs kann nämlich, je nach Art des Defekts, schnell mal ähnlich teuer sein wie ein völlig neues Gerät. Außerdem sind veraltete Elektronikgeräte im Haushalt wahre Stromfresser und belasten damit nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Bis zu 25 % Strom werden häufig zu viel verbraucht – umgerechnet sind das jährlich etwa 350 € im Jahr, die unnötig für Stromkosten ausgegeben werden.

Moderne Fernseher hingegen sind in der Regel viel energiesparender. Obwohl durch die Produktion erhöht Energie aufgewendet werden muss, ist diese nur gering im Vergleich zu den durch ein Altgerät verursachten Stromverbrauch. Der Großteil des Energieverbrauchs fällt auf die Nutzung des Geräts, nicht auf dessen Produktion. Durch die jährliche Einsparung ist der Kaufpreis des neuen Fernsehers nach ein paar Jahren wieder eingespart.

Mit Smartricity lässt sich ganz schnell und einfach ermitteln, ob es sich bei dem defekten Fernseher um einen dieser Stromfresser handelt.

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Grundig 65 GUB 8965, LED-TV 165cm (65 Zoll), 4K TV, HDR
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4,2 Jahren
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Gibt man beispielsweise das Modell Samsung LE-26S86BD in das Suchfeld auf smartricity.de oder der gleichnamigen App ein, wird das Gerät mit einem Smartscore von -99 als Stromfresser identifiziert. Dem Nutzer werden unmittelbar passende Alternativgeräte aufgezeigt, wie beispielsweise das energieeffiziente TV-Gerät Grundig 24 VLE 4720 BN. Nach dem Austausch dieser beiden Geräte amortisiert sich der Kaufpreis des Grundig-Modells bereits nach 3,8 Jahren. Anschließend kann der Besitzer mit einer jährlichen Einsparung von ca. 57 € rechnen.

Also, das kaputte alte Gerät grundsätzlich austauschen – oder?

So pauschal lässt sich das leider nicht sagen. Denn es kommt letztendlich auf den Einzelfall an. Deshalb kannst du auf smartricity.de oder in der Smartricity-App dein individuelles Gerät suchen und vergleichen – und so herausfinden, ob es bei dir an der Zeit für einen Neukauf ist. Welcher neue Fernseher dann die perfekte Alternative ist, nach wie viel Zeit der Kaufpreis durch die Stromeinsparung kompensiert ist und wie hoch die jährliche Einsparung ist, verrät dir Smartricity kostenlos mit nur wenigen Klicks.

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