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Der ultimative Guide zum Stromsparen im Haushalt

Strom sparen und Geld sparen gehen eng miteinander einher - und macht man es richtig, kann man die Umwelt und das eigene Konto gleichzeitig schonen. Im Folgenden findest du 81 Tipps, die dir das Sparen erleichtern - viele davon sind quasi im Handumdrehen umgesetzt. Schneller hast du noch nie gespart.

Stromsparen im Alltag

1. Glühbirne vs. LED-Lampen

LED-Lampen sind wirkliche Alleskönner: Sie sind genauso hell wie Glühbirnen oder Halogenlampen, brauchen aber nur etwa 80% der Energie bei gleicher Leistung. Im direkten Vergleich mit einer 40-Watt-Glühbirne braucht eine LED nur fünf Watt. Die LED punktet auch beim Thema Langlebigkeit: Mit einer Nutzungserwartung von über 20 Jahren sticht sie eine Glühbirne mit einer Lebenszeit von ein bis zwei Jahren deutlich aus.

2. Standby-Modus

Geräte abstecken macht wirklich Sinn: In einem regulären Haushalt mit drei Personen macht der Standby-Modus zwischen 10 und 20 Prozent der Stromrechnung aus. Das liegt daran, dass angeschlossene Geräte und ungenutzte Ladekabel immer Strom ziehen, so lange sie in der Steckdose stecken.

3. Sparsam heizen

Auch im Winter muss deine Heizung nicht permanent laufen. Eine einfache Merkregel lautet: Mit jedem Grad Raumtemperatur weniger sparst du ca. 6% der Energie.

Tipp: Um die maximale Leistung deiner Heizkörper zu bekommen, platziere am besten keine Möbel oder Gardinen davor.

4. Richtig Lüften

Es reicht vollkommen, fünf bis zehn Minuten (im Winter bei ausgeschalteter Heizung) Stoß zu lüften. Das ist um einiges energieeffizienter als permanentes Kipplüften.

Tipp: Um einen groben Richtwert zu bekommen, wann du wie lange lüften solltest, kannst du dich an die Lüftungs-Zonen halten:

  • Januar, Februar und Dezember: ca. 5 Minuten
  • März und November: ca. 10 Minuten
  • April und September: ca. 15 Minuten
  • Mai und Oktober: ca. 20 Minuten
  • Juni, Juli und August: ca. 25 Minuten

Weitere Infos zum Energiesparen im Alltag gibt es im Smartricity-Blog.

Strom sparen beim Putzen

5. Strom sparen durch Fenster putzen

Durch saubere Fenster gelangt mehr Licht in die Räume - so können Lampen in den meisten Fällen bis zur Abenddämmerung aus bleiben. Wenn du schon dabei bist: Überprüfe auch direkt, ob die Dichtungen in Ordnung sind. Stimmt mit ihnen etwas nicht, kann Wärmeenergie entweichen.

Tipp: Am besten putzt du die Fenster bei bewölktem Himmel. Dann trocknet das Putzwasser langsamer, als bei Sonnenschein und du vermeidest unschöne Schlieren.

6. Staub wischen

Wenn du dein Zuhause bereits mit LED Lampen ausgestattet hast, ist das großartig. Vergiss aber nicht, sie auch regelmäßig abzustauben - so leuchten die LEDs besser und es sind weniger von ihnen nötig, um ein Zimmer zu erhellen.

Beachte: Drehe die Birnen aus der Fassung, ehe du sie sauber machst.

7. Heizkörper reinigen

Wenn die Heizkörper voller Staub sind, können sie nicht die volle Wärme an den Raum abgeben. Die Reinigung klappt am besten mit einer speziellen Heizungsbürste. Zusätzlich solltest du die Heizung regelmäßig entlüften, um unnötigen Stromverbrauch und nervige Geräusche zu verhindern.

8. Staubsauger

Am besten räumst du Gegenstände wie Stühle oder Pflanzen schon vor dem Saugen zur Seite, sodass du möglichst schnell und mit optimaler Kabelführung saugen kannst.

Außerdem ist die Wartung deines Staubsaugers maßgeblich. Regelmäßig zu überprüfen sind folgende Komponenten:

  • Filter (ggf. säubern)
  • Staubsaugerbeutel (ggf. austauschen)
  • Bei beutellosen Modellen: Staubauffangbehälter (ggf. säubern)
  • Luftfilter

Ist der Staubauffangbehälter mit zu viel Schmutz und Dreck gefüllt, mindert das die Reinigungs- und Saugleistung - so brauchst du länger, um das gewünschte Saugergebnis zu erreichen. Regelmäßiges Überprüfen des Luftfilters ist, neben einem geringen Stromverbrauch, wichtig, damit der Staubsauger möglichst lange hält.

Weitere Infos zum Stromsparen beim Putzen findest du im Smartricity-Blog.

Stromsparen beim Wäsche machen

Waschmaschine:

9. Gerät nicht zu lange nutzen

Eine generelle Regel besagt, dass man eine Waschmaschine nicht länger als zehn Jahre nutzen soll, da die Stromkosten sonst die Überhand nehmen. Auch beim Trockner solltest du auf den Stromverbrauch achten. Im Zweifel zahlst du doppelt so viele Stromkosten für ein Altgerät, wie für einen neuwertigen, energieeffizienten Trockner.

10. Niedrige Temperaturen

Bei Waschgängen auf niedrigerer Temperatur wird weniger Energie benötigt, um das Wasser zu erwärmen. So braucht die Maschine nur die Hälfte des Stroms, wenn du mit 40 Grad statt mit 60 wäschst. Bei 30 Grad braucht die Maschine sogar nur ein Drittel.

Noch mehr Strom sparst du, indem du die Schleuderzahl etwas herunterstellst - beispielsweise von 1200 oder 1000 auf 800.

11. Waschmaschine voll beladen

Schmeiße die Waschmaschine am besten nur an, wenn sie voll beladen ist: So wäscht du selten, aber energieeffizient. Deine Waschmaschine benötigt die gleiche Menge an Energie, unabhängig von der Beladung. Das heißt: Wenn du darauf achtest, immer nur eine voll beladene Waschmaschine anzustellen, nutzt du die ganze Energie und sparst, da du das Gerät seltener einschaltest.

Das gilt selbst, wenn deine Waschmaschine über “intelligente Mengenautomatik” verfügt - denn diese Funktion spart zwar um die Hälfte des Wassers, aber kaum an verbrauchter Energie.

Beachte: Das maximale Füllgewicht variiert je nach Waschprogramm. Bei einem Handwäsche-Programm ist das Limit vergleichsweise klein. Um herauszufinden, welches Füllgewicht zutrifft, schau am besten in der Bedienungsanleitung nach. Ansonsten gilt die Faustregel: Ein Handbreit sollte gerade so noch über die Wäsche in die Maschine passen.

12. Kein Kurzprogramm

Das spart Strom, da Kurzprogramme heißer waschen und das dafür nötige Wasser schneller erwärmt werden muss. Nur durch die so ausgeglichene Zeit ist es möglich, die Wäsche in Rekordzeit sauber zu bekommen.

13. Vorwäsche skippen

In den meisten Fällen ist die Vorwäsche überflüssig, denn moderne Waschmaschinen säubern deine Wäsche gemeinsam mit dem passenden Waschmittel auch so gründlich.

Das trifft auch auf hartnäckige Flecken zu: Weiche Kleidungsstücke mit schweren Verschmutzungen vor dem Waschgang einfach ein.

14. Waschmaschine entkalken

Kalk erhöht den Stromverbrauch - zum Beispiel brauchen verkalkte Heizstäbe mehr Energie, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Solltest du in einer Gegend mit hartem Wasser leben, empfiehlt es sich, zu jedem Waschgang etwas Wasserenthärter hinzu zu geben. Außerdem solltest du deine Maschine regelmäßig entkalken, denn leider kann das Auftreten von Kalk nie komplett ausgeschlossen werden.

Willst du deine Waschmaschine entkalken, geht das im Handumdrehen. Vor allem Zitronensäure eignet sich gut dafür.

  1. Verrühre dafür zunächst 500 ml kaltes Wasser mit acht Löffeln Zitronensäurepulver.
  2. Gib das Zitronenpulver-Wasser ins Waschmittelfach und starte einen 30-Grad-Waschgang.
  3. Pausiere den Waschgang nach 15 Minuten und lasse das Ganze zwei Stunden einwirken. Sollte deine Waschmaschine keine Pause-Funktion haben, kannst du sie nach 15 Minuten ausschalten.
  4. Wenn die zwei Stunden Einwirkzeit vorbei sind, kannst du Waschgang normal weiterlaufen lassen.

Tipp: Wie “hart” das Wasser in deiner Umgebung ist, findest du über deinen Wasserversorger (Website oder Anruf) heraus. Außerdem erhältst du in der Apotheke oder im Netz entsprechende Teststreifen.

15. Eco-Programm nutzen

Zwar braucht der Eco-Modus länger, dafür ist er die energiesparendste Variante. Die Wäsche wird nämlich hier bei geringerer Wärme gewaschen.

Das lässt sich durch ein einfaches Beispiel erklären: Ein Auto soll eine Strecke von 100 Kilometern zurücklegen. Dafür braucht es mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h zwar nicht lange, aber sehr viel mehr Sprit, als bei 50 km/h.

Weitere Informationen zum Stromsparen beim Wäsche waschen findest du im Smartricity-Blog.

Wäschetrockner:

16. Trockner voll beladen

Wie auch bei der Waschmaschine gilt hier: Belade den Trockner möglichst voll.

17. Schleuderwirkungsklasse der Waschmaschine

Je besser die Waschmaschine die Wäsche schleudert, desto weniger Energie muss vom Trockner aufgewendet werden - das spart Strom und Zeit.

18. Eco-Programm verwenden

Hier gilt das gleiche wie für die Waschmaschine: Auch, wenn Eco-Programme länger laufen, verbrauchen sie weniger Strom.

19. Pflege des Trockners

Dazu gehört die Säuberung des Flusensiebs nach jedem Trocknungsgang ebenso wie die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe. Das verhindert eine Verstopfung des Trockners - und somit eine längere Trocknungsdauer und einen dadurch bedingten erhöhten Energieverbrauch.

20. Vorab Wäsche sortieren

Befüllst du den Trockner hauptsächlich mit Kleidungsstücken von ähnlicher Beschaffenheit, brauchen die Klamotten zirka die gleiche Zeit in der Maschine und das Trocknen wird effizienter und stromsparender.

21. Schranktrocken oder bügeltrocken?

Bügeltrocken bedeutet, dass sich nach dem Trocknen noch Restfeuchte in der Kleidung befindet. So kannst du sie leichter bügeln, es ist kein zusätzliches Anfeuchten der Wäsche notwendig und durch die Hitze des Bügeleisens trocknen deine Kleidungsstücke vollständig.

Schranktrocken ist deutlich energieaufwendiger. Dieses Programm solltest du nur hernehmen, wenn die Kleidung weder ausgelüftet noch gebügelt werden kann.

22. Wäsche aufhängen

Generell gilt: Die Wäsche aufzuhängen ist immer energiesparender, als sie in den Trockner zu geben. Im Winter empfiehlt sich hierfür ein Trockenraum (falls verfügbar). Im Sommer bieten sich der Garten oder der Balkon dafür an.

Tipp: Manchmal ist die Wäsche nach dem Trockengang noch etwas feucht. Auch in diesem Fall sparst du Energie, wenn du die Kleidung kurz auslüften lässt, anstatt sie noch einmal in die Maschine zu geben.

Weitere Tipps zum Stromsparen beim Wäsche trocknen gibt es auf dem Smartricity-Blog.

Bügeln:

23. Seltener bügeln

Anstatt täglich vor der Arbeit das Hemd oder die Bluse zu bügeln, empfiehlt es sich, beispielsweise einmal pro Woche alles auf einmal zu bügeln. Das spart Stress und Strom, da das Bügeleisen so nur einmal erhitzt werden muss.

24. Wäsche sortieren

Außerdem ist es sinnvoll, die Wäsche vor dem Bügeln zu sortieren, damit sich die Temperatur des Eisens nicht dauernd neu regulieren muss.

Idealerweise fängst du mit Teilen an, für die nur eine niedrige Temperatur notwendig ist und steigerst die Hitze dann je nach Bedarf. Gleiche Teile, zum Beispiel Stofftücher, kannst du auch übereinander legen und auf einmal bügeln.

Tipp: Welches Kleidungsstück welche Temperatur benötigt, siehst du auf dem jeweils eingenähten Etikett: Ein Punkt auf einem kleinen Bügeleisen symbolisiert die kleinste Temperaturstufe, drei Punkte die größte.

25. Restwärme ausnutzen

Vor allem bei leichten Textilien reicht die Restwärme nach Abschalten des Geräts vollkommen, um sie zu glätten.

26. Geheimtipp Alufolie

Hört sich erstmal verrückt an, bringts aber wirklich: Lege Alufolie auf das Bügelbrett unter zu bügelnde Kleidungsstücke. Die von der Alufolie reflektierte Hitze trägt dazu bei, dass die Rückseite direkt mit gebügelt wird.

27. Standby-Modus

Auch beim Bügeleisen empfiehlt es sich, den Standby-Modus zu vermeiden. Vor allem verringert das nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch mögliche Schäden an Bügelbrett oder Kleidungsstücken durch die Hitze des Eisens.

28. Bügeleisen entkalken

Bei einem verkalkten Bügeleisen können die Düsen verstopfen: So sinkt die Leistung des Geräts, da das Bügeln länger dauert, der Energieverbrauch steigt, und es können weiße Flecken entstehen. Um dem vorzubeugen, reinige und entkalke dein Gerät gelegentlich.

Stromsparen in der Küche

29. Wasserkocher, Mikrowelle und Co.

Mit einigen kleinen Helfern sparst du nicht nur Zeit: Viele von ihnen sind auch wahre Stromsparwunder.

Erhitzt du Wasser im Wasserkocher, statt im Topf, spart das bis zu 40% Strom. Das gilt übrigens nicht nur für Tee-, sondern auch für Nudelwasser.

Einen Liter Wasser erhitzen kostet…

… auf dem Gasherd 1,7 Cent.
… mit dem Wasserkocher ca. 2 Cent.
… auf dem Herd ca. 3,5 Cent.
… in der Mikrowelle 5 Cent.

Auch die Mikrowelle gehört zu diesen Helfern. Durch den geringeren Wärmeverlust ist es deutlich energiesparender, Gerichte mit ihr zu erwärmen. Das gilt in der Regel für eine Menge bis 500 Gramm. Größere Gerichte lassen sich auf dem Herd energiesparender erhitzen.

Beachte: Die Mikrowelle spart nur Energie, wenn sie zum Aufwärmen und nicht zum Auftauen hergenommen wird.

Auch der Toaster ist ein kleines Energiespar-Wunder. Backst du deine Brötchen auf dem dazugehörigen Aufsatz auf, statt im Ofen, spart das 70% der Energie. Bei Familien kann es allerdings lohnend sein, die Backwaren im Ofen zu erhitzen, da so die Hitze nicht dauerhaft kurz und neu erzeugt werden muss.

Eierkocher sparen 50% der Energie gegenüber dem Topf auf der Herdplatte.

Gefrorene Lebensmittel taut man am besten frühzeitig im Kühlschrank auf. Ein allgemeiner Tipp für die Zubereitung von Speisen: Die Herdplatte auf höchster Stufe erhitzen und anschließend auf eine mittlere Stufe zurückschalten.

30. Entsafter, Dosenöffner und Co.

Doch nicht alle kleinen Helfer sind zwingend energiesparender. Da hilft es, gewisse Dinge zu hinterfragen: Was brauche ich unbedingt in elektrischer Form? Muss es der elektrische Entsafter sein oder reicht ein normaler? Brauche ich unbedingt den elektrischen Dosenöffner?

Wie bei Waschmaschine und Co. funktionieren auch Kaffeemaschine und Wasserkocher länger, besser und stromsparender, wenn sie nicht voller Kalk sind - denn jeder Millimeter Kalk kann den Energieverbrauch um bis zu acht Prozent erhöhen. Abhilfe schafft hier regelmäßiges Entkalken.

Tipp: Dafür braucht man nicht immer chemische Mittel. Oft sagt auch natürliche Zitronensäure dem Kalk bereits den Kampf an.

So gelingt das Entkalken:

  1. Befülle den Wasserkocher/Wassertank der Kaffeemaschine mit Wasser und einer Tasse Essig oder Zitronensäure.
  2. Bringe das Wasser einmal zum Kochen bzw. lass deine Kaffeemaschine die Leitungen spülen (im Leerlauf). Je nach Bedarf musst du das ein zweites Mal tun.
  3. Schütte das Essig-/Zitronenwasser aus und fülle dein Gerät mit frischem Wasser. Koche es erneut auf, um Geruchsrückstände zu beseitigen.
  4. Fertig! Tipp: Das Wasser des zweiten Spüldurchgangs kannst du hinterher zum Blumengießen verwenden.

31. Wasserkocher entkalken

32. Die richtige Kaffeemaschine

Am energieeffizientesten sind Filter-, Kapsel- und Padmaschinen, denn pro Tasse verbrauchen sie nur zirka 0,01 kWh.

Weniger effizient ist hier der Wasserkocher mit 0,035 kWh pro Tasse, den man für Instant-Kaffee hernimmt.

Am meisten Strom frisst der Espressokocher für den Herd mit 0,065 kWh pro Tasse.

Kühl- und Gefrierschrank:

33. Die Türdichtung

Ein Hinweis auf eine kaputte Türdichtung ist eine permanente Reifschicht auf der Rückwand des Kühlschranks. In dem Fall solltest du deine Dichtung überprüfen und gegebenenfalls auswechseln - ist dein Kühlschrank undicht, entweicht Kälte, was wiederum mehr Energie braucht.

34. Der Standort des Kühlschranks

Der Standort deines Kühlschranks ist ausschlaggebend für dessen Energieverbrauch. Stelle ihn nicht neben einer Wärmequelle auf. Dazu gehören Heizungen, Spülmaschine, Herd und Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung. Ist dein Kühlschrank neben einer solchen Wärmequelle platziert, benötigt er mehr Strom, um seine Temperatur zu regulieren und sich herunterzukühlen.

35. Den Kühlschrank richtig einräumen

Da warme Luft nach oben steigt, sind die unteren Fächer kälter. Deswegen sollten leicht verderbliche Lebensmittel eher im unteren Bereich des Geräts platziert werden. Die Gemüsefächer sind zudem noch einmal extra temperiert, sodass frisches Obst und Gemüse möglichst lange haltbar bleibt.

36. Cool down

Hast du zu viel gekocht, solltest du die Reste komplett abkühlen lassen, ehe du sie in den Kühlschrank packst - denn das Herunterkühlen warmer Lebensmittel verbraucht deutlich mehr Energie.

37. Die Temperatur im Kühlschrank

Damit die Lebensmittel sicher frisch bleiben, erscheint es logisch, den Kühlschrank kälter einzustellen. Das ist allerdings nicht empfehlenswert, da so mehr Strom verbraucht wird und es ab einer bestimmten Gradzahl auch keinen Mehrwert für die Lebensmittel gibt. So reichen 7 Grad im Kühlschrank und -18 Grad im Gefrierschrank vollkommen aus.

38. Platz für Luft lassen

Neben dem richtigen Standort ist es auch wichtig, dass genügend Platz um den Kühlschrank herum ist - denn nur so kann die Luft zirkulieren. Deswegen ist es empfehlenswert, den Kühlschrank nicht direkt an die Wand zu stellen.

Bei modernen Kühlschränken mit dem sogenannten Slot-In-System ist dies allerdings nicht mehr erforderlich.

39. Den Gefrierschrank abtauen

Stark vereiste Kühlgeräte verbrauchen bis zu 45 Prozent mehr Strom, da sie durch dicke Eisschichten stärker kühlen müssen, als gewöhnlich. Um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, solltest du den Gefrierschrank regelmäßig enteisen. Nach dem Abtauen des Eises gilt es, das Gerät sorgfältig auszuwischen.

Es geht noch gründlicher: Nach dem Enteisen lohnt es sich, den leeren Kühlschrank umzudrehen und auch dessen Rückseite sowie das Lüftungsgitter zu reinigen. So wird der Stromverbrauch eines energieeffizienten Kühlgeräts minimiert — und der Frischeerhalt der Lebensmittel durch volle Leistung maximiert.

40. Den Kühlschrank abtauen

Auch im Kühlschrank kann sich eine Eisschicht bilden, die es gilt, abzutauen.

Tipp: Um der Bildung einer Eisschicht in deinem Kühlschrank vorzubeugen, solltest du deine Lebensmittel verschlossen hinein stellen. Sind sie unverschlossen, geben sie Feuchtigkeit ab, aus der sich wiederum eine Eisschicht bildet.

Weitere Stromspartipps für deinen Kühlschrank findest du im Smartricity-Blog.

Dunstabzugshaube:

41. Die Dunstabzugshaube: Auf das Modell kommt es an

Auch bei Dunstabzugshauben variiert der Stromverbrauch je nach Modell.

Der Kochfeldabzug beispielsweise saugt Fett und Gerüche direkt am Kochfeld ab. Daher arbeitet dieses Modell energiesparender als Dunstabzugshauben über dem Herd.

Dunstabzüge mit Abluft wiederum sind energiesparender als Umluft, weil die verbrauchte Luft nach draußen geleitet wird, anstatt noch einmal umgewälzt werden zu müssen.

Neuere Modelle können sogar mit dem Herd und dem Backofen kommunizieren und schaffen es so, die Stärke des Dunstabzugs perfekt an den produzierten Kochdunst angepasst einstellen können.

Spülmaschine:

42. Volle Beladung

Auch dein Geschirrspüler sollte immer voll beladen sein, bevor du ihn anstellst. Wie bei Waschmaschine und Trockner rentiert sich ein Spülgang mit viel Geschirr mehr, als mehrere Spülgänge mit wenig Beladung.

Tipp: Entferne Essensreste vom Geschirr, ehe du es in die Maschine gibst. Krümel und Co. können beispielsweise das Spülmaschinensieb verstopfen.

43. Vorspülen vermeiden

Dein Geschirr wird auch ohne den Vorspül-Modus sauber - und außerdem sparst du Wasser und Strom, wenn du ihn weglässt.

44. Eco-Programm nutzen

Ähnlich wie bei Waschmaschine und Trockner empfiehlt es sich, das Eco-Programm zum Spülen auszuwählen. Sollte deine Geschirrspülmaschine keinen Eco-Modus haben, geht auch ein Programm mit niedriger Temperatur und ohne Vorspülgang. Zudem schont eine niedrige Wassertemperatur dein Geschirr zusätzlich.

45. An der Luft trocknen lassen

Beendest du das Programm bevor der Trockenvorgang einsetzt, kannst du zusätzlich Strom sparen. Dein Geschirr trocknet auch an der Luft einwandfrei - öffne dafür einfach die Tür, wenn du das Programm beendet hast.

45. Warmwasseranschluss der Spülmaschine

Oft sind Geschirrspüler mit einen Kaltwasseranschluss verbunden. Hier kann es sinnvoll sein, die Spülmaschine an den Warmwasseranschluss umzuklemmen. Ob und wie du deine Spülmaschine an den Warmwasser anschließen kannst, kannst du im Smartricity-Blog nachlesen. Außerdem findest du dort auch weiterführende Tipps zum Stromsparen beim Geschirrspüler.

Stromsparen beim Kochen

46. Gasherd, Induktionsherd und Co.

Am energiesparendsten sind Gasherd und Induktionsherd. Letzterer spart im Vergleich zu Gussplatten 40% des Stroms und verliert weniger Wärme, da er schnell auf- und abheizt. Allerdings sind Induktionsherde vergleichsweise teuer in der Anschaffung.

Weniger stromsparend sind Modelle mit gusseisernen Platten oder Ceranfeld.

Am schlechtesten schneiden Elektrokochfelder ab. Sie arbeiten mit indirekter Hitze - daher wird auch lange nach dem Kochen noch Restwärme abgegeben. So nutzt der Elektroherd lediglich 30% der Primärwärme - knapp die Hälfte im Vergleich zu Gasherden.

47. Der richtige Kochtopf

Schon die Wahl des Topfes beeinflusst eine mögliche Stromersparnis maßgeblich. Der ideale Topf hat folgende Eigenschaften: ein glatter Boden, der in der Mitte leicht nach innen gewölbt ist und dünnes, wärmeleitfähiges Material. Außerdem sollte er doppelwandige Deckel und Böden haben.

Die Wölbung im Boden spart Energie, da sie sich bei Hitze ausdehnt, so die Herdplatte flächig bedeckt und die Wärmeenergie vollständig ausnutzt.

Allerdings ist wichtig, dass man die Topfgröße passend zur Herdplatte wählt. Jeder Zentimeter, der einem zu kleinen Topf fehlt, bedeutet einen Mehrverbrauch von 20 bis 30%. Ist der Topf hingegen größer als die Herdplatte, verlängert sich die Garzeit - auch das zieht einen höheren Stromverbrauch mit sich.

Außerdem sollte der Topf nicht nur zur Herdplatte passen, sondern auch zu der Menge des Essens, das sich darin befinden soll: Ein großer Topf, in dem nur wenig zubereitet wird, kühlt den Herd aus.

Auch das Material spielt eine entscheidende Rolle:

  • Schnellkochtöpfe aus Aluminium erhitzen sich sehr schnell und können bis zu 50% der Energie sparen.
  • Gusstöpfe brauchen vergleichsweise länger, halten aber Hitze besser, als Schnellkochtöpfe. Deswegen kannst du hier die Herdplatte schon früher abschalten.
  • Töpfe aus Edelstahl leiten Wärme sehr schlecht. Dafür sind sie robust und daher langlebig.
  • Teflonpfannen brauchen im Vergleich zu Emaillepfannen und -töpfen 25% weniger Energie.

48. Der passende Topfdeckel

Ein Topf voller Wasser verbraucht ohne Deckel rund 0,5 Kilowattstunden und 15 Cent. Mit Deckel ist es nur noch die Hälfte. Vor allem bei Elektrokochfeldern macht ein Deckel Sinn, da er die Wärme abfangen kann, die der Herd noch lange nach dem Abschalten abgibt.

Beachte: Der Deckel muss auch wirklich zum Topf passen. Mit zu großen, zu kleinen oder gekippten Deckeln wird die doppelte Menge an Energie benötigt. Willst du dein Essen dennoch im Blick haben, nutze am besten durchsichtige Deckel.

Tipp: Verwende nur so viel Wasser, wie auch wirklich notwendig ist. Bei Eiern und Gemüse reichen zum Beispiel zwei Zentimeter, damit das Essen im Wasserdampf garen kann. Neben der Energieersparnis bleiben außerdem Vitamine besser erhalten und es dauert nicht so lange, bis das Wasser erhitzt ist.

Mehr Informationen zu den Themen Stromsparen beim Kochen und Stromsparende Herde findest du auf dem Smartricity-Blog.

Stromsparen beim Backen

49. Umluft, Ober-/Unterhitze und Co.

Umluft heizt im Vergleich zu Ober-/Unterhitze mit ungefähr 30 Grad weniger - durchschnittlich sparst du so 40% der Energie. Außerdem verteilt sich hier die Hitze besser, weswegen du getrost die Temperatur 20 bis 30 Grad niedriger einstellen kannst.

50. Backofentür geschlossen halten

Um dein Essen zu kontrollieren, solltest du dich darauf beschränken, durch das eingebaute Glasfenster in der Backofentür zu gucken. Solltest du genauer hinschauen müssen, achte darauf, die Backofentür nur so kurz wie möglich zu öffnen. Durch jedes Öffnen geht Hitze verloren, die anschließend nachgeheizt werden muss. Das entspricht einem Wärmeverlust von ungefähr 20%.

51. Restwärme nutzen

Auch beim Backen erweist es sich als sinnvoll, die Restwärme auszunutzen. Bei einer Zubereitungszeit ab 40 Minuten kannst du für die letzten zehn Minuten den Ofen ausschalten - so lange du die Backofentür durchgängig geschlossen hältst, sodass die heiße Luft nicht entweichen kann.

52. Auf das Vorheizen verzichten

Bei modernen Backöfen kannst du das Vorheizen überspringen - auch wenn es in den meisten Rezepten empfohlen wird. Machst du den Ofen erst an, wenn du das Essen hinein stellst, kannst du jährlich im Schnitt 45 Kilogramm Co2 und 20 Euro sparen. Nur bei empfindlichen Speisen, Teigarten (wie Soufflés) oder Gerichten mit krosser Kruste zeigt sich das Vorheizen sinnvoll.

53. Den Backofen richtig reinigen

Beim Putzen solltest du auch immer die Dichtungen des Ofens reinigen - sind diese sauber, schließt die Backofentür besser und es geht weniger Energie verloren.

Noch mehr Informationen zum Stromsparen beim Backen findest du bei Smartricity auf dem Blog.

Stromsparen im Badezimmer

54. Die Elektrische Zahnbürste

Die stromsparendste Variante ist natürlich, eine herkömmliche Zahnbürste zu verwenden - die gibt es auch in nachhaltig und biologisch abbaubar. Bambus- und Holz-Zahnbürsten kannst du in den gängigen Drogeriemärkten kaufen.

Soll es allerdings die elektrische Zahnbürste sein, kannst du die Stromkosten senken, indem du das Gerät aussteckst, wenn es aufgeladen ist. Eine weitere Möglichkeit ist eine Zeitschaltuhr, durch die die Zahnbürste nur kurz vor der Benutzung lädt. Angebracht wird sie zwischen Endgerät und Steckdose.

55. Handtücher trocknen

Vor allem im Sommer lohnt sich ein Aufhängen feuchter Handtücher über einen Stuhl nahe des Fensters, das Balkongeländer oder das Fensterbrett, anstatt die elektrischen Heizkörper anzuschmeißen.

56. Warmduscher?

Wasser sparen ist per se gut für die Umwelt, doch es spart auch sehr viel Strom. So hat schon eine kürzere und kältere Dusche eine enorme Auswirkung auf den Energieverbrauch, weil das Wasser nicht extra erwärmt werden muss. Das Baden solltest du auch zu einem Luxusmoment, anstatt zum täglichen Ritual, machen, wenn du sparen willst.

Außerdem gibt es einige praktische Helfer: Durch effiziente Duschköpfe laufen nur zirka sechs Liter pro Minute - das entspricht der Hälfte an Kosten - durch den Duschkopf. Ein Wasserhahnaufsatz bringt den gleichen Effekt für das herkömmliche Waschbecken. Bonus: Für ihn ist keine komplizierte Montage notwendig, denn er muss nur aufgeschraubt werden.

57. Nur heiße Luft

Die meisten Föhne verbrauchen durch eine hohe Watt-Leistung einiges an Strom: Ist ein Modell mit 2.000 Watt täglich für zehn Minuten im Einsatz, können so 15 bis 20 Euro pro Jahr verursacht werden (bei einem Durchschnitts-Strompreis von 28 ct pro kWh).

Tipp: Brauchst du den Föhn trotzdem, verwende ihn auf der niedrigsten Stufe und kalt. Muss das Gerät die Luft nicht extra erwärmen, spart das bereits Strom.

58. Die Rasur

Auch hier erweisen sich die herkömmlichen Varianten als die energiesparendsten. Mittlerweile gibt es diese auch in nachhaltigerer Version: Besonders gut für die Umwelt sind Rasierer aus Holz oder Metall. Soll es dennoch ein elektrisches Modell sein, ist es wichtig, kein stromfressendes Altgerät zu benutzen.

Beachte: Auch hier gilt die Regel, nach jeder Benutzung den Stecker zu ziehen.

Weiterführende Informationen zum Stromsparen im Badezimmer gibt es auf dem Smartricity-Blog.

Stromsparen im Wohnzimmer

59. Der Audio- und Video-Receiver

Hier kann besonders der Stromverbrauch im Leerlauf verheerend sein. Der Leerlauf beschreibt den Zustand, in dem der Receiver eingeschaltet ist, aber wegen fehlendem Signal am Eingang keinen Ton von sich gibt. Der Energieverbrauch kann hier, je nach Modell, bis zu 150 Watt betragen. Um diesen Wert zu minimieren, musst du nur die sogenannte Auto-Standby-Funktion oder den Eco-Modus aktivieren.

Beachte: Am stromsparendsten ist es, den Receiver auszuschalten, wenn er nicht in Benutzung ist oder nicht unbedingt benötigt wird (beispielsweise für die nachmittägliche Kindersendung).

Fernseher:

60. TV-Einstellungen optimieren

Beispielsweise ist der Eco-Modus sehr stromsparend, da durch ihn vor allem die Helligkeit automatisch geregelt wird. Bei manchen Modellen gibt es sogar eine eigene Einstellung für die automatische Anpassung der Helligkeit an die Umgebung.

Tipp: Achte auch auf die Lautstärke deines Fernsehers - denn je leiser der TV eingestellt ist, desto weniger Energie muss er für die Geräuschkulisse aufbringen.

61. Sleep-Timer

Mit dieser Funktion kannst du eine Uhrzeit festlegen, zu der sich dein TV selbstständig ausschaltet. Solltest du mal beim fernsehen einschlafen, läuft dein Gerät so nicht sinnlos weiter.

Weiterführende Infos zum Stromsparen beim Fernsehen findest du auf dem Smartricity-Blog.

Streamen:

62. Das Endgerät

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob du deine Serien über den Fernseher oder das Tablet streamst. Laut Berechnungen von Eon verbraucht das Streamen auf dem Handy oder Tablet über zwei Stunden am Tag nur 4 kWh pro Jahr, während es auf dem Fernseher bis zu 50 kWh sind. Preislich liegt der jährliche Unterschied hier bei 1,20 Euro (Handy/Tablet) und 15 Euro (TV).

63. Netflix Einstellungen: Qualität anpassen

Bei Netflix, Amazon Prime und vielen anderen Anbietern kann man beispielsweise über die Einstellungen die Wiedergabequalität anpassen. Klicke dafür auf dein Profilbild und dann auf die Wiedergabe-Einstellungen - dort kannst du aussuchen, ob die Qualitätsstufe niedrig, mittel oder hoch sein soll. Wie groß der Unterschied im Datenverbrauch jeweils ist, zeigt dir Netflix entsprechend an.

Mehr Informationen zum Stromsparen beim Streamen finden sich auf dem Smartricity-Blog.

Stromsparen im Schlafzimmer

64. Das richtige Bett

Wasserbetten verbrauchen mehr Energie, als herkömmliche Betten, da sie teils mehrere hundert Kilowatt benötigen, damit sie das Bett auf eine angenehme Temperatur aufheizen können.

Auch elektrisch verstellbare Boxspringbetten benötigen viel Energie. Solltest du dich dennoch für ein Bett dieser Arten entscheiden, achte möglichst auf Energiesparsysteme, wie zum Beispiel eine Energiesparheizung.

Ein herkömmliches Bettgestell ist am stromsparendsten - doch auch das geht nachhaltiger. Achte hierbei auf eine möglichst energieeffiziente Produktion, wie es beispielsweise bei Bio-Betten aus Massivholz der Fall ist.

65. Der Wecker

Auch hier kannst du sparen: Statt dein Handy zu stellen, nutze besser einen analogen, solarbetriebenen Wecker. Neben dem Spareffekt ist das auch gesünder.

Stromsparen im Home Office

66. Laptop vs. Desktop PC

Ein PC mit maximaler Leistungsaufnahme von 500 Watt verursacht Stromkosten von rund 20 Euro im Monat - ein Notebook braucht nur zwei bis drei Euro. Der Grund dafür ist die grundsätzlich energiesparende Auslegung eines Laptops.

67. Helligkeit des Bildschirms

Das ist nicht nur sparsamer, sondern auch besser für die Augen: Stelle deinen Bildschirm nicht heller ein, als notwendig.

Tipp: Dasselbe trifft übrigens auf Bildschirmschoner zu. Auch wenn sie schick aussehen können, brauchen sie unnötig Energie. Besser ist es, wenn du einstellst, dass dein Monitor sich automatisch in den Standby-Modus verabschiedet, solltest du deinen PC länger nicht bedienen.

68. Der Drucker

Auch hier macht das Modell einen enormen Unterschied: Ein Tintenstrahldrucker braucht nur ein Viertel des Stroms, den ein Laserdrucker benötigt.

Ein einzelner Drucker, ein Faxgerät und ein Scanner mit jeweils eigenem Stromanschluss verbrauchen gemeinsam mehr Strom (und Platz) als ein Multifunktionsgerät.

Tipp: Drucke möglichst beidseitig. Um ein Päckchen Druckerpapier herzustellen braucht es 26 kWh. Diese Menge an Energie verbraucht ein Single-Haushalt in fünf Tagen durch Kochen, Waschen etc.

Recyclingpapier ist hier die energiesparendere Methode - für solches Papier ist nur die Hälfte der Energie, weniger Wasser und Bäume in der Herstellung notwendig.

69. Standby-Modus

Auch für Drucker und Co. gilt die No-Standby-Regel - aber willst du Energie sparen, solltest du nicht für jede Seite den Drucker anwerfen, wenn es nicht notwendig ist.

Besser ist es, mehrere Druckaufträge zu sammeln und diese auf einen Rutsch zu drucken - denn in der Regel spülen Drucker jedes Mal die Düsen durch, wenn sie sich einschalten, was wiederum Toner verbraucht.

Wie du es im Home Office Strom sparen und allgemein mit Geräten energieeffizient umgehen kannst, liest du auf dem Smartricity-Blog.

Stromsparen im Sommer

70. Stromfresser Klimaanlage

Klimaanlagen sind nicht nur sehr teuer, sondern oft auch nicht sehr leistungsstark und verbrauchen extrem viel Energie. Zum Nachhaltigkeitsaspekt zählt außerdem ein hoher CO2-Ausstoß sowie die Emissionen von treibhauswirksamen Kältemitteln.

Etwas umweltschonender wären Versionen mit natürlichen Kältemitteln oder welche, die durch Wärmeenergie betrieben werden. Mehr zur Thematik energieeffiziente Klimaanlagen findest du auf dem Smartricity-Blog.

71. Die Photovoltaikanlage: Sorgfältige Reinigung

Durch permanente Umwelteinflüsse können sich Ablagerungen auf den Solarzellen bilden. Vor allem Staub, Ruß und Vogelkot bleiben trotz Regen und Schnee häufig zurück und setzen sich zwischen Gestell und Glas fest. Solche Ablagerungen sind oft der Grund dafür, dass die Solaranlage weniger Ertrag bringt. Daher ist es ratsam, von Zeit zu Zeit eine manuelle Reinigung durchführen zu lassen.

Beachte: Die Wartung sollte unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden, da sonst Schäden an der Anlage auftreten können.

Stromsparen im Garten

72. Solarenergie nutzen

Durch solarbetriebene Geräte und Dekoartikel kann bereits einiges an Strom im Garten gespart werden. Mit Sonnenstrom können beispielsweise Teichpumpen, Filter und Lichter problemlos durchgehend laufen. Jedoch verfügen solche Filter und Pumpen oft nicht über genug Energie, um große Teiche zu bewirtschaften.

73. Der Gartenpool

Ein Pool ist generell nicht die energiesparendste Angelegenheit. Vor allem eine elektrische Poolheizung braucht enorm viel Energie. So kostet das Erhitzen von 1000 Litern Wasser um einen Grad 1,16 kWh Energie. Das entspricht ca. 75 Tassen Kaffee. Moderne Pools haben zudem oft einen Umfang von fünf bis sieben Tausend Litern.

Stromsparender ist ein Schwimmbadabsorber: Hier fließt das Wasser durch schwarze Schläuche, die sich durch Solarthermie erhitzen. Ideal ist es, wenn du auch die Filterpumpe für den Absorber hernimmst.

Tipp: Decke den Pool nachts ab - denn so geht die über den Tag gespeicherte Wärme nicht über Nacht verloren.

74. Altbewährte Muskelkraft

Ähnlich wie in der Küche nutzt es auch im Garten, sich zu überlegen, welches Gerät wirklich elektrisch sein muss und welches nicht. Wo du normalerweise zum Kantentrimmer greifst, reicht oft ein Spaten zum Abstechen, meistens tut es ein einfacher Handrasenmäher oder auch ein Rechen.

Muss es dennoch ein motorbetriebener Rasenmäher sein, kannst du sparen, indem zu ihn seltener einsetzt. Bei den meisten Rasenflächen reicht Mähen einmal pro Woche, statt zwei oder mehr Mal.

Tipp: Brauchst du wirklich mal ein Profi-Gerät, kannst du dir in vielen Geschäften eins mieten, anstatt es direkt zu kaufen. Oder du fragst im Nachbars-, Freundes- und Bekanntenkreis nach, ob du dir das Gerät ausleihen kannst.

75. Standby-Modus: Auch bei Werkzeugen

Oft stehen Akku-Bohrschrauber und andere kabellose Elektrowerkzeuge einfach im Hobbykeller in der Ladestation, obwohl das vollständige Aufladen meistens nicht mehr als einen Tag dauert. Steckst du diese einfach aus, sparst du einiges an ungenutztem Strom.

76. Infrarotheizung, Heizstrahler und Decken

Tagsüber kann es noch so heiß sein: Abends wird es selbst im Sommer oft sehr kühl. Viele Menschen greifen hier zu Heizstrahlern, die allerdings sehr umweltschädlich sind. Deshalb ist es ratsam, eher zu Jacken und Decken zu greifen.

Kannst du dennoch nicht auf künstliche Wärme verzichten, solltest du Infrarotstrahler wählen - sie wärmen hauptsächlich die beleuchteten Stellen, anstatt die Wärme breit zu streuen. Empfehlenswert sind Varianten, die sich nach einer bestimmten Brenndauer selbstständig abschalten oder mit einer Zeitschaltuhr verbunden sind.

77. Die Gartenbewässerung

Vor allem automatische Rasensprenger verbrauchen viel Strom, weswegen sie nur für das Nötigste angeschmissen werden sollten.

Tipp: Am wirksamsten ist die Bewässerung, wenn der Rasensprenger am frühen morgen oder späten Abend läuft - zu diesen Zeiten verdunstet am wenigsten Wasser.

78. Die Gartenbeleuchtung

Am stromsparendsten sind normale Kerzen - allerdings gehen diese schnell aus. Eine elektrische, aber noch möglichst stromsparende Alternative sind LED-Lichterketten. Gegenüber Lichtschläuchen verbrauchen diese zirka 80% weniger Energie und halten sich länger.

Tipp: Auch LED Lampen gibt es als Solarversion. Diese laden sich tagsüber mit Sonnenenergie auf und können so nachts mehrere Stunden lang leuchten.

Stromsparen beim Grillen

79. Elektrogrill vs. Holzkohlegrill

Die effizientere Alternative zum Holzkohlegrill ist ein Elektrogrill. Das liegt daran, dass die Benutzungsdauer im Schnitt weniger Stromkosten verursacht und der Grill nicht permanent auf Höchststufe läuft. Wähle am besten ein Modell mit Deckel, weil die Hitze so an einem Ort gesammelt bleibt und kein Energie-Mehraufwand entsteht.

Tipp: Auch beim Grillen lohnt es sich, die Restwärme auszunutzen. Du kannst deinen Grill zudem bereits einige Minuten, bevor das Essen fertig ist, ausschalten.

80. Kühle Getränke mal anders

Um auch während Grillpartys angenehm kühle Getränke zu haben, kannst du zu einer Kühltasche mit entsprechenden Akkus oder einem Eimer, der mit Eis gefüllt ist, greifen. Soll die Kühlung nur über eine kurze Zeit sein, tut es auch ein Eimer mit kaltem Wasser. So vermeidest du, dass bei Partys dein Kühlschrank permanent auf- und zugemacht wird und warme Luft hinein strömt, die er mit erhöhtem Stromverbrauch wieder herunterkühlen muss.

Tipp: Hast du keines dieser Gadgets zur Hand, kannst du die Flaschen auch in kühler und feuchter Erde im Schatten vergraben, sodass nur noch der Verschluss zu sehen ist.

Mit diesen 80 Tipps sparst du sicher an den richtigen Enden: Du tust sowohl deinem Geldbeutel, als auch der Umwelt etwas Gutes. Noch mehr Tipps und Beiträge rund ums Thema Stromsparen findest du auf dem Smartricity Blog.

Möchtest du den Stromverbrauch innerhalb deines Haushalt besser im Auge haben, kannst du auf Smartricity ganz einfach den Energieverbrauch deiner Elektrogeräte testen und sehen, wo noch mehr Stromsparpotenzial ist.

Sollte eines deiner Geräte nicht mehr so funktionieren, wie es soll, und du nicht sicher bist, ob du es reparieren oder neu kaufen sollst, kannst du auch das auf Smartricity nachlesen. Gehe dazu einfach auf die entsprechende Gerätekategorie - die besagten Texte findest du unter Reparieren oder neu kaufen.