Wäschetrockner defekt: Reparieren oder neu kaufen?

Ein defeklter Trockner ist ärgerlich, schließlich bringt ein Defekt den den Waschplan im Haushalt gehörig durcheinander. Ein Defekt kann mehrere Ursachen haben, von denen sich manche schnell beheben lassen - bei anderen dagegen lohnt sich die Reparatur nicht.

Die häufigsten Defekte bei Wäschetrocknern

  • Die Thermostate sind defekt
  • Das Flusensieb ist verstopft
  • Der Flusensumpf ist verstopft
  • Die Kondensatpumpe funktioniert nicht richtig
  • Der Antriebsriemen ist gerissen

Lohnt sich die Reparatur meines Wäschetrockners?

Wenn dein Wäschetrockner nicht länger als zwei Jahre alt ist, solltest du auf jeden Fall über eine Reparatur nachdenken, denn innerhalb der Garantiezeit ist die Reparatur für dich in der Regel kostenlos.
Sollte dein Gerät mit einer Wärmepumpe ausgestattet sein, lohnt sich das Reparieren, weil es energieeffizienter ist und ein Austausch aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll wäre. Zudem solltest du darauf achten, dass die Reparatur nicht mehr als ein Viertel des Kaufpreises kostet, denn ist einmal etwas an dem Gerät kaputt, kann in der nächsten Zeit möglicherweise noch mehr kaputt gehen. Außerdem fängt mit einer Reparatur kein neuer Garantiezeitraum an.

Bei der Reparatur von Wäschetrocknern

Da Wäschetrockner mit Strom betrieben werden und Wasser enthalten, musst du hier besonders aufpassen, denn es verbergen sich viele Gefahren in dieser Kombination. Solltest du dich damit nicht auskennen, ist es besser, wenn du dir für die Reparatur Hilfe holst. Fordere außerdem immer einen Kostenvoranschlag, bevor eine Fachkraft mit der Reparatur anfängt. Hole dir im Zweifel auch immer mehrere Angebote ein und vergleiche diese.
Sicherheitshinweis: Extrem wichtig bei der Reparatur aller Elektrogeräte ist, dass du das Gerät vom Strom trennst, bevor du mit der Fehlersuche beginnst. Zudem ist es am sichersten, wenn du zusätzlich noch Schutzhandschuhe anlegst.

Den richtigen Reparaturservice finden

Bei Markengeräten bietet sich eine Vielzahl an Servicemöglichkeiten an. Zunächst solltest du den Händler oder Hersteller, bei dem du deinen Wäschetrockner gekauft hast, kontaktieren. Diese bieten oft umfangreiche Reparaturmöglichkeiten und Servicedienstleistungen an. Besonders in der Garantiezeit lohnt es sich den Hersteller heranzuziehen, denn sie haben originale Bestandteile, welche sonst oft sehr teuer sind. Außerhalb des Garantiezeitraums ist es eher sinnvoll, kleine Privatwerkstätten zu beauftragen, da sie in der Regel günstiger sind und gute, dem Original ähnliche, Ersatzteile haben. Gerade in großen Städten findest du zahlreiche Reparaturwerkstätten über das Internet oder die Gelben Seiten, die dich beraten können.

Kaputter Wäschetrockner: Symptome und mögliche Ursachen

Symptom 1: Der Wäschetrockner lässt sich nicht einschalten

Wenn sich dein Wäschetrockner nicht mehr einschalten lässt, kann dies mehrere Ursachen haben.
Prüfe zunächst die Stromversorgung, denn es kann passieren, dass beispielsweise die Steckdose des Geräts defekt ist. Die Steckdose muss zwingend geerdet sein und einen Stromdurchgang von 230 Volt haben. Du kannst diese mithilfe des Multimeters überprüfen oder auch ein anderes Gerät an die Steckdose anschließen. Achte darauf, dass dein Wäschetrockner nicht an einer Mehrfachsteckdose angeschlossen ist.
Eine defekte Ein-/Aus-Taste kann ebenfalls Ursache dafür sein, dass sich dein Wäschetrockner nicht mehr einschalten lässt. Prüfe mit einem Multimeter auf Ohm-Einstellung, ob ein Stromdurchgang zwischen den beiden Möglichkeiten (Ein und Aus) besteht. Ist dies nicht der Fall, muss die Taste ausgewechselt werden.
Eine weitere Ursache kann ein defektes Programmschaltwerk darstellen. Es besteht aus Zahnrädern und Nocken, welche auf die elektrischen Kontakte drücken. Sind diese Anschlüsse beschädigt, funktioniert der Wäschetrockner nicht mehr und lässt sich demnach auch nicht einschalten. Schaue dir Kontakte im Inneren des Geräts an, reinige sie gegebenenfalls mit einem spezifischen Spray oder tausche sie aus, wenn der Zustand zu schlecht ist.
Auch eine beschädigte Kondensatpumpe, welche das Kondenswasser in den Kondensatbehälter pumpt, kann zu Problemen beim Einschalten des Wäschetrockners führen. Ein Sicherheitsschwimmer behindert das Gerät, sobald die Pumpe mit Flusen verstopft oder die Drahtwicklung defekt ist. Baue die Pumpe aus, prüfe sie und leere gegebenenfalls den Behälter. Sollte sie nach dem erneuten Einsetzen mit Strom versorgt werden (das merkst du daran, dass sie brummt), sich aber nicht drehen, muss die Pumpe ausgetauscht werden.
Der Sicherheitsthermostat schützt den Wäschetrockner vor Überhitzung. Ist er aktiviert, kann sich der Trockner nicht mehr aufheizen. Normalerweise befindet sich der Thermostat hinter der Trommel nahe des Heizelements. Er schaltet sich auch ein, wenn der Antriebsriemen reißt oder sich der Motor des Geräts abstellt. Überprüfe den Thermostat ganz einfach mit dem Multimeter, um den Durchgang zu prüfen. Einige lassen sich mithilfe eines kleinen Knopfs zurücksetzen.
Eine andere Ursache kann zudem eine defekte Türsicherung sein, welche die Trommel stoppt, sollte die Tür während des Trocknens geöffnet werden. Ist der Kontaktschalter der Sicherung defekt, geht das Gerät davon aus, dass die Tür offen ist, auch wenn sie es nicht ist, und schaltet sich deshalb nicht ein. Überprüfe ihn mithilfe des Multimeters. Sollte kein Stromdurchgang vorliegen, muss die Sicherung ausgewechselt werden.
Der Störschutzkondensator dient zum Schutz der Maschine vor elektrischen Störungen während des Trocknens. Ist dieser aufgebläht oder wird ausgelöst, lässt sich der Wäschetrockner nicht mehr einschalten. Überprüfe die Spannung am Ausgang des Kondensators. Liegen keine 230 Volt vor, muss er oder die Verbindungskabel wahrscheinlich ersetzt werden.
Sollten alle vorherigen Schritte nichts bewirkt haben, ist es sinnvoll die Steuerplatine zu testen, da sie alle wichtigen Funktionen des Wäschetrockners koordiniert. Du kannst die Platine selbst wechseln oder aber einen Techniker kontaktieren.

Symptom 2: Der Wäschetrockner startet nicht

Falls sich dein Wäschetrockner zwar einschalten, aber nicht mehr starten lassen sollte, kann das verschiedene Ursachen haben.
Überprüfe zuerst die Stromzufuhr und auch die Sicherung. Zudem solltest du kontrollieren, ob die Tür des Wäschetrockners richtig geschlossen ist und diese gegebenenfalls schließen. Es kann aber auch passieren, dass du nur vergessen hast, ein Programm auszuwählen.

Symptom 3: Beim Einschalten des Wäschetrockners fliegt die Sicherung raus

Wenn wie aus dem Nichts plötzlich die Sicherung beim Einschalten deines Wäschetrockners rausfliegt, kann das an mehreren Dingen liegen.
Überprüfe zuerst, ob eventuell die Stromversorgung ausgefallen ist. Ist das nicht der Fall, solltest du zudem die Steckdose, welche das Gerät versorgt, kontrollieren. Schließe dazu auch gegebenenfalls ein anderes Gerät an die Steckdose an. Achte außerdem darauf, dass dein Wäschetrockner nicht über eine Mehrfachsteckdose mit Strom versorgt wird.
Zudem können auch defekte Heizelemente ein Herausfliegen der Sicherung verursachen. Sie erwärmen die Luft im Trockner. Ist eines der beiden Elemente beschädigt, wird automatisch der Fehlerstromschutzschalter ausgelöst. Das gleiche kann auch passieren, wenn etwas aus Aluminium eines der Heizelemente berührt.
Eine andere Ursache kann eine verstopfte Ablaufpumpe darstellen. Im Optimalfall pumpt sie das Wasser aus deinem Wäschetrockner. Liegt ein Defekt vor, kann sich viel Kondenswasser bilden, welches den FI-Schutzschalter auslöst, wenn es mit den Heizelementen in Berührung kommt. In diesem Fall solltest du das Gerät vom Strom trennen und erst wieder anschließen, wenn es vollständig getrocknet ist. Zudem ist es sinnvoll das allgemeine Funktionieren der Pumpe zu überprüfen. Nutze dazu ein Multimeter in Voltmetereinstellung. Sollte an den Anschlussklemmen ein Durchgang von 230 Volt vorliegen, die Pumpe aber dennoch nicht richtig funktionieren, muss sie ausgetauscht werden. Auch, wenn nicht die richtige Spannung vorliegt, muss die Pumpe ersetzt werden.
Eine weitere Ursache stellt ein Kurzschluss beim Störschutzkondensator dar. Er ist eigentlich dafür zuständig, Funktionsstörungen auszustellen. Du findest ihn direkt hinter dem Netzkabel. Ist er aufgebläht, kann er einen Kurzschluss und somit den Schutzschalter auslösen.
Auch durch das Auslösen des FI-Schutzschalters kann die Sicherung beim Einschalten des Wäschetrockners rausfliegen. Dies kann zum einen durch das Auslösen des Hauptschutzschalters deiner elektrischen Anlage geschehen. In diesem Fall ist entweder die Anlage überlastet oder es liegt ein Kurzschluss vor. Zum anderen kann es aber auch durch die Unterbrechung eines Teils der Anlage über den Fehlerstromschutzschalter verursacht werden. Das bedeutet, dass bei einem Teil deines Wäschetrockners Strom entweicht.
Die Sicherung kann auch rausfliegen, wenn defekte bzw. verschlissene Stromkabel vorhanden sind. Sie sind dafür zuständig, alle Bestandteile des Wäschetrockners miteinander zu verbinden. Es kann sein, dass die Steckverbinder der Kabel beschädigt sind oder das Gehäuse und andere Elemente des Geräts berühren. Überprüfe alle Kabel und tausche sie gegebenenfalls aus.
Es kann aber auch passieren, dass der Motor, welcher für die Drehung der Trommel zuständig ist, defekt ist. Der Motor muss ausgewechselt werden, sobald es verbrannt riecht oder aber die Wicklungen defekt sind. Zur Kontrollen kannst du den Motor isolieren und die Funktionalität des Wäschetrockners ohne ihn prüfen. Trenne dazu das Gerät vom Strom und entferne die Steckverbindungen vom Motor. Sollte die Sicherung beim erneuten Einschalten nicht rausfliegen, ist der Motor sehr wahrscheinlich defekt und muss ersetzt werden.
Zudem solltest du auch den Gebläsemotor kontrollieren. Entweicht hier Strom, kann auch die Sicherung beim Einschalten des Wäschetrockners rausfliegen. Isoliere den Motor zur Überprüfung vom Rest des Geräts. Trenne hierzu die Maschine vom Stromnetz und ziehe die Steckverbinder des Gebläsemotor. Starte anschließend erneut den Wäschetrockner. Fliegt die Sicherung nicht mehr raus, muss der Motor ausgetauscht werden.

Symptom 4: Die Trommel des Wäschetrockners dreht sich nicht mehr

Die Trommel ist durch ihre Bewegung für das Trocknen der Wäsche verantwortlich. Sollte sie sich nicht mehr drehen, kann dies verschiedene Ursachen haben.
Beginne deine Fehlersuche bei der Stromversorgung, denn wenn die Trommel während des Trockenvorgangs stoppt oder sich schon im Vorhinein nicht starten lässt, kann das in Verbindung mit einer fehlerhaften Stromversorgung stehen. Diese kann entstehen, wenn zuviele Geräte an den Stromkreis angeschlossen sind und daher der Leitungsschutzschalter ausgelöst wird. Entferne einige Geräte und schalte den Schalter wieder ein. Eventuell muss auch die Sicherung ausgewechselt werden. Andernfalls kann auch ein defektes bzw. durchtrenntes Kabel zu einer mangelnden Stromversorgung führen. Es muss ebenfalls ersetzt werden.
Zudem kann sich die Trommel nicht drehen, wenn die Türsicherung nicht richtig verriegelt. Prüfe, ob die Türsicherung an sich oder eines ihrer Bestandteile defekt ist. Es kann beispielsweise sein, dass die Sicherungshaken nicht mehr richtig einrasten. Außerdem kann aber auch der Schalter, der mit dem Versorgungsstromkreis des Trommelmotors verbunden ist, beschädigt sein. Die defekten Teile oder die gegebenenfalls die gesamte Türsicherung müssen hier ausgetauscht werden.
Eine weitere Ursache stellen defekte Antriebsriemen dar. Auch sie sind für die Drehung der Trommel verantwortlich . Sie können durch Verschleiß oder aber durch ein zu hohes Gewicht der Wäsche reißen und müssen ausgetauscht werden. Achte zukünftig darauf, dass die vom Hersteller angegebene maximale Füllmenge für feuchte Wäsche ausgelegt ist und nicht für trockene.
Auch ein defekter Motor kann dazu führen, dass sich die Trommel nicht mehr dreht. Riecht es verbrannt, brummt der Motor oder ist eine seiner Windungen beschädigt, so ist das Drehen der Trommel eingeschränkt. In diesen Fällen muss der Motor ausgetauscht werden.
Eine andere Ursache kann mit einem gesperrten Bedienfeld zusammenhängen. Dies kann unter anderem durch eine Aktivierung der Kindersicherung ausgelöst werden. In der Bedienungsanleitung kannst du nachlesen, wie sich diese abstellen lässt. Zudem findest du dort auch genaue Erklärungen zu möglichen Fehlercodes, die ebenfalls auf dem Bedienungsfeld angezeigt werden und zu einer Sperrung führen können. Ist jedoch das Bedienfeld an sich defekt, muss dieses ausgewechselt werden.
Zudem kann die Aktivierung des Sicherheitsthermostats das Drehen der Trommel verhindern. Das passiert automatisch bei Überhitzung, Reißen der Antriebsriemen oder auch bei Stillstand des Motors. Überprüfe den Stromdurchgang mit dem Multimeter. Du findest ihn in den meisten Fällen an den Heizelementen. Einige Thermostate kannst du mithilfe eines kleinen roten Knopfs zurücksetzen. Sicherer ist es allerdings, wenn du den Thermostat einfach auswechselst. Zudem musst du auch alle anderen Bestandteile des Wäschetrockners überprüfen, da der Thermostat vor allem bei Defekten innerhalb des Geräts ausgelöst wird.
Auch ein beschädigter Kondensator, welcher die elektrische Ladung für den Start der Trommel speichert, kann eine Ursache sein. Das macht sich bemerkbar, wenn der Motor brummt, aber nicht anspringt. Versuche zur Überprüfung die Trommel per Hand zu anzuwerfen. Sollte nun der Motor laufen, muss der Kondensator sehr wahrscheinlich gewechselt werden.
Eine defekte Kondensatpumpe kann ebenfalls das Drehen der Trommel beeinflussen. Pumpt sie nicht mehr richtig ab, aufgrund von Verstopfung oder, weil ein Gegenstand eingeklemmt ist, wird ein Sicherheitsschwimmer aktiviert und das System unterbrochen. Lässt sich die Pumpe nicht befreien, muss sie ersetzt werden.
Sollten alle vorherigen Schritte nicht erfolgreich gewesen sein, ist wahrscheinlich die Steuerplatine defekt und muss ausgetauscht werden.

Symptom 5: Es kommen unangenehme Gerüche aus dem Wäschetrockner

Wenn es aus deinem Wäschetrockner riecht oder die Wäsche nach dem Trocknen nicht frisch duftet, kann das mehrere Ursachen haben.
Vor allem bei neuen Geräten kann es passieren, dass der Trockner nach verbranntem Plastik riecht. Sollte der Geruch nach zwei bis drei Durchgängen nicht verflogen sein, musst du beim Flusensieb und Kondensator kontrollieren, ob Flusen oder Fasern mit einem Heizelement in Kontakt kommen. Benutze den Wäschetrockner nicht bevor du nicht die Ursache für den verbrannten Geruch gefunden hast. Kontaktiere einen Servicetechniker, wenn du sie nicht finden kannst.
Durch die feuchte und warme Umgebung im Trockner kann es schnell zur Schimmel- und Bakterienbildung kommen. Entferne die Schimmelrückstände mit einem Lappen und lasse zukünftig immer die Tür nach dem Trocknerdurchgang geöffnet.
Ist das Flusensieb defekt bzw. durchlöchert, können Fasern und Flusen ganz einfach mit den Heizelementen in Berührung kommen und somit unangenehme Gerüche auslösen. Wechsele das Sieb unbedingt aus, da es eine große Brandgefahr darstellt. Nutze den Trockner daher auch erst wieder, wenn ein neues Flusensieb eingesetzt wurde.
Eine weitere Ursache für üble Gerüche kann in Zusammenhang mit dem Kondenswasser entstehen. Wird es nicht richtig abgelassen oder ist der Ablaufschlauch verstopft oder falsch angeschlossen, sammelt sich Wasser. Reinige alle Bestandteile gründlich und lasse regelmäßig das Kondenswasser ab.

Symptom 6: Der Wäschetrockner heizt nicht mehr

Wenn dein Wäschetrockner nicht mehr warm wird, kann das verschiedene Ursachen haben.
Wird dein Wäschetrockner nicht richtig mit Strom versorgt, kann er auch nicht mehr heizen. Prüfe zunächst die Steckdose, an der der Trockner angeschlossen ist. Sie muss geerdet sein und einen Durchgang von 230 Volt haben. Schließe außerdem auch andere Geräte an die Steckdose an, um zu gucken, wo das Problem liegt. Achte zudem darauf, dass dein Wäschetrockner nicht an einer Mehrfachsteckdose angeschlossen ist.
Eine andere Ursache kann eine defekte automatische Temperaturregulation, welche die Temperatur der Heizelemente steuert, darstellen. Sollte sie kaputt sein, können die Heizelemente nicht mehr arbeiten. Überprüfe mit einem Multimeter den Stromdurchgang des Temperaturreglers. Du findest ihn meistens hinter der Trommel naher der Heizelemente. Liegt kein Durchgang vor, muss der Regler gewechselt werden.
Zudem kann auch eine defekte Kondensatpumpe dazu führen, dass dein Wäschetrockner nicht mehr richtig heizt. Ist sie verstopft, wird automatisch der Sicherheitsschwimmer aktiviert, welcher als Schutz dient und das Heizen stoppt. Auch wenn der Kondensatbehälter geleert werden muss, schaltet sich der Sicherheitsmodus ein. Reinige und kontrolliere die Pumpe und tausche sie im Zweifel aus.
Ebenfalls kann ein aktivierter Sicherheitsthermostat das Heizen einschränken, da er vor allem als Schutz vor Überhitzung fungiert. Aber auch, wenn ein Antriebsriemen reißt oder sich der Motor abstellt, kann er aktiviert werden. Prüfe den Durchgang des Thermostats. Liegt keiner vor, muss er wahrscheinlich ersetzt werden oder wieder eingeschaltet werden. Einige Sicherheitsthermostate lassen sich auch zurücksetzen. Tue dies aber erst, wenn du die Ursache für die Überhitzung gefunden hast.
Eine weitere Ursache können beschädigte Heizelemente sein, denn sie sind für die Erwärmung der Luft im Trockner zuständig. Sind diese komplett und auch nur einzelne Bestandteile defekt, kann dein Wäschetrockner nicht mehr richtig heizen. Kontrolliere zuerst die federartigen Drähte und anschließend den Stromdurchgang mit dem Multimeter an den Heizelementen an sich. Entferne dazu alle Anschlüsse und teste an den Anschlussklemmen, ob ein Durchgang besteht. Ist dies nicht der Fall, müssen entsprechende Bestandteile ausgewechselt werden.
Es kann jedoch auch ein kaputter Motor Ursache für ein Ausbleiben der Heizfunktion verantwortlich sein. Kontrolliere, ob die Wicklung beschädigt ist. Auch ein Brummen oder Aufheizen des Motors sprechen für einen Defekt. Bevor den Motor austauschst, solltest du jedoch prüfen, inwiefern vielleicht andere Teile eine Abnutzung des Motors verursacht haben könnten.
Du hast alle zuvor genannten Teile überprüft und der Wäschetrockner heizt immer noch nicht? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Steuerplatine defekt ist. Da sie alle wichtigen Funktionen koordiniert, muss sie in diesem Fall ausgetauscht werden.

Symptom 7: Der Trockner hört nicht auf zu laufen

Wenn dein Wäschetrockner einfach nicht aufhört zu trocknen und es scheint, als ob der Durchgang nicht enden würde, kann dies diverse Ursachen haben.
Als erstes ist es sinnvoll die Stromversorgung zu kontrollieren, denn eine fehlerhafte Versorgung kann schnell zu abnormalem Verhalten der Maschine führen. Teste zunächst die Steckdose, an der das Gerät angeschlossen ist. Messe den Durchgang und schließe auch andere Haushaltsgeräte an die Steckdose an. Achte zudem darauf, dass der Wäschetrockner nicht über eine Mehrfachsteckdose versorgt wird.
Steht der Wäschetrockner an der falschen Stelle, kann das Einfluss auf die Leistung des Geräts haben. Achte darauf, dass nichts vor deinem Trockner steht, denn er saugt die frische Luft vor ihm ab. Wird das Gerät dabei gehindert, kann sich der gesamte Trockenvorgang verlängern.
Es kann jedoch auch sein, dass du ein falsches Programm ausgewählt hast. Einige Programme nehmen mehr Zeit in Anspruch als andere. Auch kann es passieren, dass du einen verzögerten Start programmiert hast, weshalb der Trockner zu einem späteren Zeitpunkt fertig ist. Studiere die Bedienungsanleitung, um das für dich und deine Wäsche geeignete Programm zu finden.
Eine andere Ursache kann von einer defekten Lambda-Sonde ausgehen. Das kommt allerdings nur vor, wenn der Trockner die Trockenzeit automatisch festlegt. Du findest die Sonde im Siebträger des Geräts. Kommt ihre Verdrahtung mit dem Gehäuse in Berührung, wird die Maschine nicht mehr aufhören zu trocknen. Kontrolliere die Verdrahtung und reinige sie gegebenenfalls mit Haushaltsessig. Im optimalen Fall berührt die Verdrahtung nur die Wäsche und nicht das Gehäuse.
Einige Wäschetrockner sind mit einem Programmschaltwerk ausgestatten. Ist dieses defekt, kann der Trockner nicht mehr optimal laufen. Überprüfe die einzelnen Bestandteile des Schaltwerks wie beispielsweise die Zahnräder, Nocken und elektrischen Kontakte. Ersetze beschädigte Elemente oder falls notwendig das gesamte Programmschaltwerk.
Der Trockengang kann sich zudem verlängern, wenn die Wäsche vorher nicht ausreichend geschleudert wurde. Achte darauf, dass sie in der Waschmaschine bei mindestens 800 Umdrehungen pro Minute geschleudert wurde.
Ebenfalls kann ein verstopftes Flusensieb Ursache für eine verlängerte Trockenzeit sein. Denn wenn es nicht gereinigt wurde, kann nicht ausreichend Luft, die für den Trockenvorgang benötigt wird, durch das Sieb gelangen. Somit dauert das Trocknen der Wäsche automatisch länger. Achte also darauf, dass das Flusensieb nach jedem Durchgang ausreichend gesäubert wird.
Auch ein verstopfter Kondensator kann die Dauer des Wäschetrockners beeinflussen. Du findest ihn allerdings nur in Kondenstrocknern. Ähnlich wie beim Flusensieb kann durch einen verstopften Kondensator nicht genug Luft in den Trockner gelangen, was die Länge des Trockengangs in die Höhe treibt. Reinige ihn daher mehrmals im Monat.
Eine weitere Ursache stellen beschädigte Heizelemente dar. Sie sind für die Erhitzung der Luft im Trockner verantwortlich. Funktionieren sie nicht richtig, erwärmt sich die Luft langsamer oder auch weniger und folglich verzögert sich der Prozess des Trocknens. Prüfe dazu den federartigen Drähte der Elemente auf Beschädigung und Stromdurchgang mithilfe eines Multimeters. Du findest sie meistens hinter der Trommel.
Zudem kann ein defekter Temperaturfühler auch zu einer Verlämngerung des Trockenvorgangs führen. Ist er defekt, zeigt er falsche Messwerte bezüglich der Temperatur von Innenraum und der Heizelemente an. So kann es passieren, dass der Trockner nicht mehr aufhört zu trocknen. Kontrollierte den Widerstand des Sensor mithilfe eines Multimeters, nachdem du das Gerät vom Stromnetz getrennt und die Anschlüsse des Teils entfernt hast. Was der Wert aussagt, kannst du beim Hersteller erfragen oder in der Bedienungsanleitung deines Wäschetrockners nachlesen.
Außerdem können bei Wäschetrocknern mit automatischer Bestimmung der Laufzeit abgenutzte Trommellager Einfluss auf die Länge des Trocknens haben. Arbeitet das Achslager nicht richtig, kann auch der Temperatursensor nicht mehr erkennen, wann die Wäsche trocken ist. Kontrolliere und reinige die entsprechenden Teile oder tausche sie aus.
Sollten alle Schritte zuvor nicht zur Besserung des Zustandes des Wäschetrockners beigetragen haben, kannst du zuletzt nur noch die Steuerplatine kontrollieren. Sie steuert alle wichtigen Funktionen des Geräts. Ist sie defekt, muss die ausgetauscht werden.

Symptom 8: Der Wäschetrockner gibt laute Geräusche von sich

Ertönen bei deinem Wäschetrockner Schleifgeräusche oder allgemein laute Geräusche, kann dies mehrere Ursachen haben. Sollte dein Wäschetrockner quietschen, scharbende oder metallende Geräusche von sich geben, kann dies auf das Trommellager zurückzuführen sein. Es kann sein, dass es abgenutzt ist oder etwas in dem Kugellager klemmt. Nimm den Trockner auseinander, um das Lager näher untersuchen zu können. Sollte es in einem schlechten Zustand sein, ist es sinnvoll, das Lager zu ersetzen.
Wenn der Trockner anfängt zu vibrieren, kann das auf eine verschmutzte Filzdichtung zurückgeführt werden. Sie ist zwischen dem vorderen und hinteren Blech der Trommel angebracht. Durch Staub und Textilfasern kann die Dichtung verschmutzt werden, was wiederum die Vibration verursacht. Wechsle sie einfach aus.
Ein lautes und stoßartiges Brummen kann zudem durch eine verstopfte Ablaufpumpe verursacht werden. Überprüfe, inwiefern die Pumpe mit Schmutz verstopft ist oder durch einen Gegenstand behindert wird. Du findest sie in den meisten Fällen unten an der Rückseite des Wäschetrockners. Versuche die Pumpe zu reinigen oder tausche sie gegebenenfalls aus.
Auch wenn der Motor defekt ist, gibt es unangenehme Geräusche meist in Form von Brummen. Ursache dafür ist meist Rost oder Verschleiß aufgrund der Feuchtigkeit im Trockner. Nimm zur Prüfung die Riemen am Motor ab und starte ihn erneut. Sollte das Geräusch nicht verschwunden sein, muss der Motor gewechselt werden.
Klappt die Trommel während der Drehung regelmäßig, hängt dies möglicherweise mit defekten Riemen zusammen. Sie verbinden Motor und Trommel und können sich mit der Zeit abnutzen und durchhängen. Entferne die Deckplatte des Geräts, um die Riemen zu kontrollieren. Wenn sie in einem schlechten Zustand sind, solltest du die ersetzen.
Nimmst du ein dumpfes Geräusch war, kann das an abgenutzten Rädern liegen, die einige Modelle an der Vorderseite der Trommel haben. Diese sind aus Kunststoff und daher leicht anfällig. Du musst sie höchstwahrscheinlich austauschen.
Besonders laute Geräusche gibt dein Wäschetrockner von sich, wenn die Trommelachse defekt ist. Das kommt dann vor, wenn sich das Lager abgenutzt hat. Baue die Trommel aus, um zu entscheiden, ob das Lager oder die Achse ausgetauscht werden muss.
Auch die Turbine kann laute Geräusche verursachen. Sie ist für die Luftströmung im Trockner zuständig. Es kann passieren, dass ein Gegenstand in die Turbine gelangt und diese beschädigt. In dem Fall muss die Turbine ersetzt werden.
Ein schabendes Geräusch kann durch eine beschädigte Spannrolle, welche den Riemen spannt, verursacht werden. Es gibt sie entweder in Form von Federn oder aber fest angebracht. Da durch eine defekte Spannrolle auch sehr leicht der Riemen des Motors beschädigt werden kann, sollte sie schnell ausgetauscht werden.
Eine weitere Ursache kann ein defekter Gebläsemotor sein. Er ist für die Strömung warmer Luft im Trockner verantwortlich. Theoretisch ist das Gebläse auch noch dann laut, wenn die Trommel schon still steht. Gibt sie in dem Fall keine Geräusche von sich, ist sie defekt und muss gewechselt werden.

Symptom 9: Der Trockner trocknet die Wäsche nicht

Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Wäsche nach dem Trockenvorgang noch nass ist. Was das für Ursachen hat und wie du dem entgegenwirken kannst, erfährst du hier.
Überprüfe zuerst die Stromversorgung des Wäschetrockners. Sollte sie fehlerhaft sein, kann der Trockner nicht richtig funktionieren. Teste mit dem Multimeter, ob der Stromdurchgang der Steckdose bei 230 Volt liegt. Zudem kannst du ein anderes Gerät an die Steckdose anschließen, um zu schauen, ob diese einwandfrei funktioniert. Achte auch darauf, dass der Trockner nicht an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen ist.
Der richtige Standort deines Wäschetrockner ist ein wichtiger Faktor für die Funktionalität. Achte darauf, dass er an einem belüfteten und kühlen Raum steht und die Raumtemperatur zwischen 10-35 Grad Celsius liegt. Die Vorderseite des Geräts sollte außerdem nicht zugestellt sein, da die Luft oft von vorn angezogen wird.
Prüfe als nächstes, ob du nicht eventuell ein falsches Programm ausgewählt hast. Bei dem Programm “schranktrocken” wird die Wäsche beispielsweise viel stärker getrocknet, als bei dem Programm “bügeltrocken”.
Eine weitere Ursache kann ein abgenutztes Lager sein. Das kommt vor allen bei Wäschetrocknern vor, die eigenständig die Dauer des Trockenvorgangs bestimmen. Das Lager befindet sich im hinteren Teil der Trommel. Ist es abgenutzt oder verfettet, kann die Feuchtigkeit nicht mehr festgestellt werden und die Wäsche bleibt nass. Baue das Lager aus und reinige es mit Schleifpapier. Wenn das nicht hilft, muss es gegebenenfalls ausgetauscht werden.
Auch eine verstopfte Kondensatpumpe kann dazu führen, dass die Wäsche nicht richtig getrocknet wird. Sie ist dafür zuständig, das Kondenswasser in den Kondensatbehälter zu pumpen. Sollte sie verstopft sein, wird automatisch ein Sicherheitsschwimmer aktiviert und das Gerät erhitzt sich nicht mehr. Das gleiche passiert auch, wenn der Kondensatbehälter voll ist und geleert werden muss. Reinige die Pumpe und ersetze sie im Zweifel.
Solltest du beim vorherigen Waschgang nicht ausreichend geschleudert haben, so benötigt der Trockner im Anschluss länger, um die Wäsche zu trocknen. Es kann aber eben auch passieren, dass die Wäsche nach dem Trocknen immer noch feucht ist. Schleudere deine Wäsche zukünftig immer mit mindestens 800 Touren pro Minute.
Ebenso kann ein verstopftes Flusensieb verhindern, dass deine Wäsche ausreichend getrocknet wird. Es schaltet sich ein Sicherheitsmodus ein, der einige Funktionen des Wäschetrockners einschränkt. Reinige das Sieb nach jedem Vorgang. Benutze den Trockner außerdem niemals ohne Flusensieb, denn so können die Flusen sehr leicht mit den Heizelementen in Berührung kommen und einen Brand verursachen.
Eine andere Ursache können gerissene Antriebsriemen, welche für das Drehen der Trommel verantwortlich sind, darstellen. Sind die Riemen defekt, kann der Wäschetrockner zwar weiterhin funktionieren, benötigt aber deutlich mehr Zeit. So kann es passieren, dass deine Wäsche am Ende des Trockengangs immer noch feucht ist. Dreht sich die Trommel nicht mehr, kann es auch sein, dass der Riemen nur verrutscht ist.
Auch eine verschmutze Lambda-Sonde kann Ursache für nasse Wäsche nach dem Trockendurchgang. Jedoch besitzen nur Geräte, die automatisch die Trockenzeit bestimmen diese Sonde. Sie muss ständig mit der Wäsche in Kontakt sein, um den Zustand der Wäsche zu beurteilen. Sollte sie nicht richtig an die Steuerplatine angeschlossen oder verschmutzt sein, kann der Durchgang abgebrochen werden und die Wäsche bleibt nass. Befreie die Lambda-Sonde mithilfe von feinem Schleifpapier von Schmutz und Waschmittelrückständen.
Zudem kann ein verstopfter Kondensator eine weitere Ursache für das Problem darstellen. Er ist allerdings nur bei Kondenstrocknern vorzufinden und wandelt die Feuchtigkeit des Wäschetrockners in Wasser um. Ist der Kondensator verstopft, kann nicht mehr ausreichend Luft durch den Trockner strömen. Reinige ihn ein- bis zweimal monatlich.
Defekte Heizelemente verlängern die Zeit des Trocknens, da das Gerät nicht mehr optimal heizt. Prüfe mithilfe eines Multimeters den Stromdurchgang der einzelnen Heizelemente und tausche sie aus, wenn kein Messwert vorliegt.
Auch der Temperaturanzeiger hat Einfluss auf den Zustand der Wäsche nach dem Trocknen, da er die Temperatur im Inneren des Geräts misst. Ist er defekt, kann er falsche Messwerte anzeigen, was dazu führen kann, dass der Trockenvorgang vorzeitig beendet wird. Der Sensor befindet sich üblicherweise im vorderen Luftkanal. Überprüfe ihn mit dem Multimeter und reinige ihn. Ebenso solltest du den Sensor auf dem Heizelement im hinteren Teil des Geräts untersuchen.
Sollten alle vorangestellten Anweisungen nicht funktioniert haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine defekte Steuerplatine vorliegt. Sie steuert alle wichtigen Funktionen des Wäschetrockners. Sie muss in diesem Fall ausgetauscht werden.

Symptom 10: Der Wäschetrockner stoppt während des Betriebs

Manchmal kann es passieren, dass dein Wäschetrockner den Trockenvorgang einfach stoppt. Das kann verschiedene Ursachen haben.
Prüfe als allererstes die Stromversorgung. Ist das gerät nicht richtig an das Stromnetz angeschlossen, kann es auch nicht korrekt funktionieren. Kontrolliere die Steckdose und auch das Netzkabel, ob diese geschmolzen sind oder Stromdurchgang haben. Schaue dir außerdem die zur Steckdose gehörige Sicherung an. Es kann vorkommen, dass diese durchgeschmort ist oder der Sicherungsschalter ausgelöst wurde. Achte zudem immer darauf, dass ein Wäschetrockner nicht an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen ist.
Solltest du einen Kondenstrockner besitzen, kann auch eine überlaufende Kondensatorbox Ursache für die Unterbrechung des Trockenvorgangs sein. Sie sammelt den Wasserdampf in flüssigem Zustand. Ist die Box voll, wird automatisch ein Sicherheitsmechanismus aktiviert, welcher zum Stoppen des Programms führt. Um das zu verhindern, solltest du den Behälter regelmäßig leeren - am besten nach jedem Trockenvorgang.
Es kann jedoch auch der Kondensator an sich defekt sein. Er fängt die warme Luft, die durch das Innere des Geräts strömt und wandelt die Feuchtigkeit in Wasser um. Er kann durch Schmutz, Flusen oder andere Partikel blockiert werden. Baue ihn aus und reinige ihn gründlich in der Dusche oder mit einem Gartenschlauch. Du findest ihn meistens unten links am Gerät hinter einer Schutzabdeckung.
Eine weitere Ursache kann darin liegen, dass sich die Tür geöffnet hat und sofort das Sicherheitssystem der Verriegelung das Stoppen des Wäschetrockners veranlasst hat. Das kann entweder daran liegen, dass du die Tür falsch geschlossen hast oder Einzelteile verschlissen sind. Wechsle defekte Teile aus.
Ebenso kann ein defektes Programmschaltwerk zum Stillstand deines Wäschetrockners führen. Häufig ist hierbei der Motor der Zeitschaltuhr defekt. Überprüfe ihn mit einem Multimeter und messe die Spannung. Bei einer Spannung von 230 Volt solltest du hören, dass sich das Getriebe dreht. Ist das nicht so, wird der Motor wahrscheinlich blockiert und das Programmschaltwerk muss ausgetauscht werden.
Zudem ist ein verstopftes Flusensieb eine häufige Ursache für Fehlfunktionen bei Wäschetrocknern. Daher sollte es nach jedem Durchgang gereinigt werden. Es kann sogar der Fall eintreten, dass das Gerät überhitzt oder Flusen an die Heizelemente gelangen, da sie nicht mehr durch das Sieb aufgefangen werden können. In diesem Fall setzt der Überhitzungsschutz ein, welcher die Stromversorgung zu den Heizelementen und dem Motor unterbricht. Der Sicherheitsthermostat befindet sich meistens hinter der Trommel. Messe den Widerstand mithilfe des Multimeters. Einige Thermostate lassen sich an einem kleinen Knopf zwar zurücksetzen, jedoch ist es ratsamer, aus Sicherheitsgründen darauf zu verzichten und ihn eher zu ersetzen. Kontrolliere zudem auch alle anderen Bestandteile des Wäschetrockners, da das Auslösen des Überhitzungsschutz auf andere Fehlfunktionen zurückzuführen ist.

Symptom 11: Der Wäschetrockner gibt ein Summen von sich und bricht das Programm

Sollte das Programm deines Wäschetrockners plötzlich abbrechen und ein Summen ertönen, kann dies zwei verschiedene Ursachen haben. Kontrolliere zuerst, ob der Trockner eventuell zu wenig beladen ist. Wähle in dem Fall einfach ein anderes Programm aus. Es kann aber auch passieren, dass du versehentlich Teile in die Maschine gegeben hast, die bereits trocken waren. Entferne sie und schalte den Trockner wieder an.

Symptom 12: Die Wäsche ist nach dem Trocknen ineinander verknotet

Wenn deine Wäsche nach dem Trockenvorgang ineinander verwickelt ist, kann dies verschiedene Ursachen haben.
Im Optimalfall wird die Wäsche durch die Drehung der Trommel nicht beschädigt, da ständig Luft zugeführt und Reibung zwischen den Textilien verhindert wird. Ist sie jedoch defekt, können diese Effekte verschwinden. Beobachte die Trommel während ihres Betriebs. Trenne außerdem das Gerät vom Stromnetz und überprüfe die Trommel manuell.
Ebenso können defekte Antriebsriemen Ursache für verknotete Wäsche sein. Sie sind für die Bewegung und Drehung der Trommel zuständig. Sind sie gerissen oder ausgedreht, kann sich die Trommel nicht optimal bewegen. Tausche die Riemen aus.
Es kann jedoch auch sein, dass du die Wäsche nicht richtig in die Trommel gelegt hast. Vermeide es zu viele unterschiedliche Arten wie beispielsweise Pullover und Bettwäsche zusammen zu trocknen. Verwende im Zweifel Wäschesäcke für verschiedene Typen. Durch verschiedene Stoffe kann es zudem zu statischer Elektrizität in der Trommel kommen, was wiederum die Textilien aneinander kleben lässt.
Auch eine zu stark gefüllte Trommel kann dazu führen, dass die Wäsche ineinander verknotet ist. In diesem Fall kann sich die Trommel nur schwer drehen. Halte unbedingt das vom Hersteller vorgegebene Maximalgewicht für die Befüllung ein.

Symptom 13: Die Wäsche ist nach dem Trocknen zerknittert

Sollte deine Wäsche stark zerknittert aus dem Trockner kommen, kann das an verschiedenen Dingen liegen.
Kontrolliere zuerst, ob du die Maschine zu voll beladen hast. Achte immer auf das vom Hersteller angegebene maximale Füllgewicht. Ansonsten kann die Wäsche sich nicht ausreichend bewegen und knittert. Auch eine zu hohe Schleuderzahl beim vorherigen Waschgang kann zum Zerknittern führen. Zudem solltest du deine Wäsche nach dem Trocknen nicht allzu lange in der Trommel lassen.

Symptom 14: Die Kontrollleuchte “Luftwege reinigen” des Wäschetrockners leuchtet

Wenn die Kontrollleuchte “Luftwege reinigen” Signale von sich gibt, solltest du zuerst das Flusensieb säubern. Trägt das nicht zur Lösung des Problems bei, kann auch ein technischer Defekt vorliegen. In diesem Falle ist es sinnvoll, einen Techniker zu Hilfe zu holen.

Symptom 15: Die Kontrollleuchte “Start/Stopp” blinkt bei dunklem Display

Immer wenn Kontrolleuchten des Wäschetrockners leuchten und blinken, ist es ratsam in die Betriebsanleitung zu schauen. Dort kannst du nachlesen, was zu tun ist. Jedes Gerät bzw. jeder Hersteller hat hier bestimmte Eigenheiten.

Symptom 16: Die Trommelbeleuchtung des Wäschetrockners funktioniert nicht

Wenn die Beleuchtung in der Trommel des Wäschetrockners nicht funktioniert, solltest du das Gerät zunächst aus- und wieder einschalten. Manchmal stellt sich die Lampe aus Energiespargründen aus. Außerdem solltest du überprüfen, inwiefern die Glühbirne defekt ist und sie gegebenenfalls auswechseln. Wie das funktioniert, kannst du in der Betriebsanleitung nachlesen.

Symptom 17: Es läuft Wasser aus dem Wäschetrockner aus

Wenn Wasser aus deinem Wäschetrockner läuft, musst du schnell handeln, da es durch die angeschlossene Elektrizität zu einem Kurzschluss kommen kann.
Trenne daher zuallererst das Gerät vom Stromnetz und kontrolliere, ob es gerade steht. Überprüfe anschließend, ob das Flusensieb verstopft ist und reinige es gegebenenfalls. Kontrolliere außerdem, ob der Ablaufschlauch dicht ist. Auch verschlissene Dichtungen am Wasserhahn können zum Austreten von Wasser führen. Wechsle auch diese bei Bedarf aus.
Wenn du einen Kondenstrockner besitzen, solltest du den Kondensator prüfen und ihn reinigen, wenn er verschmutzt ist. Leere außerdem den Behälter des Kondenswassers, da auch er überlaufen und somit Wasser aus dem Trockner austreten kann.

Wann lohnt sich die Anschaffung eines neuen Wäschetrockners?

Ein großes Problem ist, dass kaum noch Ersatzteile zu finden sind und wenn, dann sind sie sehr teuer. Du musst immer abwägen, ob sich Reparatur überhaupt lohnt, den mittlerweile bekommst du einen neuen Trockner bereits für 200 Euro. Das entspricht ungefähr zwei Arbeitsstunden eines Handwerks und dessen Anfahrt sowie einem Ersatzteil von 30 Euro.

Defekten bei Wäschetrocknern langfristig vorbeugen

Um die Leistungsfähigkeit deines Wäschetrockners zu sichern und Defekte zu vermeiden, ist es sinnvoll, regelmäßig verschiedene Checks durchzuführen.
Zunächst ist es hilfreich, dass du darauf achtest, das Flusensieb nach jedem Trockengang zu reinigen. Dank des Siebs gelangen während des Trocknens keine Fasern in das Innere des Geräts. Wenn du einen Ablufttrockner hast, solltest du zudem zweimal im Jahr den Schlauch reinigen, da sich auch hier Fasern und Flusen ansammeln können.
Auch eine Reinigung der Trommel solltest du regelmäßig vornehmen, da manchmal auch Flusen nicht vom Flusensieb aufgefangen werden und somit in die Trommel gelangen. Nutze dazu einen trockenen und einen feuchten Schwamm und ein wenig Spülmittel. Lasse zum Trocknen anschließend die Tür offen stehen. Zudem kannst du auch den Staubsauger auf niedrigster Stufe zur Reinigung der Trommel und des Filters heranziehen. An der Gummidichtung der Tür können sich ebenfalls Flusen absetzen.
Optimalerweise solltest du auch den Kondensatbehälter nach jeder Nutzung des Wäschetrockners leeren. Du findest ihn meistens im oberen Teil des Geräts. Das Wasser, das aus dem Behälter tropft, kannst du auch hervorragend zum Bügel weiterverwenden, da es entmineralisiert ist.
Zudem ist es notwendig, den Kondensator nach ungefähr jedem fünften bis siebten Trockengang, sprich ein- bis zweimal im Monat, zu reinigen. Das ist natürlich abhängig davon, wie oft du den Trockner nutzt. Du findest ihn gewöhnlich unten an der linken Seite des Geräts, meist in einer kassettenartigen Form, die du vollständig herausziehen kannst. Reinige den Kondensator ganz einfach in der Badewanne oder Dusche mit der Brause. Entferne zudem den Staub, der sich gegebenenfalls im Gehäuse abgelagert hat. Sollte sich der Kondensator nicht auf dem Gehäuse entfernen lassen, kannst du mit dem Staubsauger die angesammelten Partikel entfernen. Einige Wäschetrockner verfügen über einen selbstreinigenden Kondensator. In diesem Fall brauchst du ihn nicht reinigen.
Eine weitere Maßnahme, um Defekten vorzubeugen, ist die regelmäßige Überprüfung des Flüssigkeitssensors. Er berechnet die Zeit, die das Gerät benötigt, um die Wäsche je nach Feuchtheitsgrad zu trocknen. Es kann passieren, dass sich auf dem Sensor Kalk oder Waschmittelrückstände ablagern. Mit Essig und einem weichen Tuch oder Schwamm kannst du den Dreck leicht entfernen. Achte darauf, dass der Sensor nicht zerkratzt.
Es ist zudem immer hilfreich, die Tür des Wäschetrockners offen stehen zu lassen, wenn dieser nicht im Betrieb ist. So bleibt keine Feuchtigkeit in der Trommel zurück und es entwickeln sich auch keine Gerüche.