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Waschmaschine kaufen: Worauf achten?

Die Waschmaschine zählt vermutlich zu den alltäglich mit am meisten gebrauchten Geräten. Möchte man eine Waschmaschine kaufen, gibt es einiges zu beachten. Von Frontlader bis Toplader, von Miele und Samsung über AEG und beko bis hin zu LG, Privileg und Bosch. Das Angebot an Waschmaschinen ist enorm. Wir erklären dir, welche Funktion an der Waschmaschine was bedeutet.

Was kostet eine Waschmaschine?

Die Preise für eine Waschmaschine beginnen ab etwa 200 Euro. Natürlich gibt es allerdings auch teurere Geräte. Die Preise der meisten Geräte reichen jedoch bis 3000 Euro.

Die Waschmaschine in all ihren Facetten

Frontlader

Frontlader brauchen vor allem Platz nach vorne, da sich die Tür an der Front befindet. In der Regel besitzen diese Waschmaschinen eine Breite von 60 Zentimetern, eine Höhe von 85 Zentimetern und eine Tiefe zwischen 57 und 69 Zentimetern.

Auf der Oberseite bieten diese Modelle Platz für Utensilien, ggf. einen Trockner oder eine Arbeitsplatte, sodass die Waschmaschine in eine Küchenzeile integriert werden könnte. Voraussetzung für letztere Punkte ist, dass die Waschmaschine unterbaufähig ist. Außerdem gibt es auch den dekorfähigen Toplader - dieser kann mit einer Dekorplatte versehen werden, sodass er sich nahtlos in seine Umgebung, beispielsweise eine Küchenlandschaft, einfügt.

Wenn du Trockner und Waschmaschine stapeln möchtest, ist besonders wichtig, dass die Waschmaschine unten steht, da sie sich beim Schleudern bewegt und daher einen festen Untergrund braucht.

Toplader

Nennt sich eine Waschmaschine Toplader, befüllt man sie von oben. Zudem sind Toplader schmaler als Frontlader, weswegen sie weniger Platz benötigen. Standardmodelle besitzen eine Breite von 45 Zentimetern, eine Höhe von 88 bis 90 Zentimetern und eine Tiefe von 60 Zentimetern.

Achtung: Unabhängig vom Raum, in dem die Waschmaschine stehen soll, müssen 60 cm Platz zwischen der Waschmaschine und anderen Nassbereichen eingerechnet werden.

Energieeffizienzklasse

Bei Waschmaschinen wird die Energieeffizienzklasse daran gemessen, wie hoch der Stromverbrauch im Waschprogramm Baumwolle ist. Der Fokus liegt hier auf einem teilbeladenen 40 Grad, sowie auf einem voll- und teilbeladenen 60 Grad Waschgang. Berechnungsgrundlage sind 220 Waschgänge pro Jahr. Demnach verbraucht eine sehr stromsparende Waschmaschine maximal 100 kWh.

Auf dem EU-Energielabel findet sich zusätzlich noch eine Angabe zum Wasserverbrauch. Mit der gleichen Berechnungsgrundlage von 220 Waschgängen in einem Jahr sollte hier ein maximaler Wert von 11.000 Litern stehen. Das rührt daher, dass eine Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von sechs Kilogramm bei einem 60 Grad Waschgang nicht mehr als 50 Liter verbrauchen sollte.

Um den Wasserverbrauch besser einschätzen zu können, kannst du den Wert zum Wasserverbrauch auf dem EU-Energielabel durch das Fassungsvermögen teilen. Das ergibt den Wasserverbrauch auf ein Kilogramm und macht den Wert besser vorstellbar. Effizient sind etwa Geräte, die einen Verbrauch von ca. 6 Litern pro Kilogramm haben.

Bei der Schleuderklasse solltest du darauf achten, dass die Waschmaschine entweder der Klasse A oder B entspricht. Die optimale Schleuderanzahl liegt bei 1400 Umdrehungen pro Minute.

Zur besseren Orientierung siehst du in der Tabelle, welche Faktoren welche Schleuderklasse ausmachen.
SchleuderwirkungsklasseUmdrehungen pro MinuteFeuchtigkeitsgrad der Kleidung nach dem Waschgang
A1400 bis 1600weniger als 45 %
B1200 bis 140045 bis 54 %
C1000 bis 120054 bis 63 %

Da seit 2013 nur noch Waschmaschinen verkauft werden dürfen, die mindestens das Energieeffizienzlabel A+ tragen, solltest du beim Kauf darauf achten, entweder ein Modell der Energieeffizienzklasse A++ oder A+++ zu erwerben - denn du sparst bei einem Gerät der Klasse A+ gegenüber einem der Klasse A+++ bereits 37% der Stromkosten.

Welche Funktionen sollte die Waschmaschine haben?

Umdrehungen

Generell sollte deine Waschmaschine auf jeden Fall zwei verschiedene Umdrehungszahlen bieten und, sofern die Wäsche nach dem Waschen in den Trockner kommt, im Schleudergang mindestens 1.400 Umdrehungen pro Minute schaffen.

Der Grund dafür ist, dass die Waschmaschine beim Schleudern weniger Strom verbraucht, als der Trockner zum Aufheizen. Ansonsten reichen 800 Umdrehungen pro Minute für empfindliche Stoffe und 1.200 Umdrehungen für Handtücher.

Restlaufanzeige

Die Restlaufanzeige zeigt dir, wie lange der aktuelle Waschgang ungefähr noch dauern wird.

Aquastop

Wichtig ist, dass die Waschmaschine einen Aqua-Stop-Modus besitzt: Im Falle einer Störung pumpt die Maschine das Wasser direkt in die Abwasserleitung. Das verhindert Überschwemmungen und Schäden oder Defekte an wichtigen Bestandteilen der Waschmaschine.

Warmwasseranschluss

Mit Blick auf die Energiebilanz kann es sich lohnen, die Waschmaschine an einen Warmwasseranschluss zu schließen - dadurch muss das Gerät selber keine Energie aufbringen, um das Wasser zu erhitzen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass die Waschmaschine mit Warmwasseranschluss ausgestattet ist.

Programme

Überlege dir vor dem Kauf, welche Programme auf deinen individuellen Haushalt passen und welche du wirklich verwenden würdest. Wir stellen dir im Folgenden einen Überblick über einzelne Waschprogramme vor.

Generell solltest du bei deiner Waschmaschine zwischen Bunt-, Fein- und Kochwäsche sowie Pflegeleicht entscheiden können. Außerdem sollte deine Waschmaschine die Optionen Kurz - und Ecoprogramm sowie eine Pause-Taste besitzen.

Buntwäsche

Auch: Baumwolle. Innerhalb dieses Programms sind Temperaturen bis 60 Grad möglich. Buntwäsche eignet sich für die meiste Alltagswäsche.

Pflegeleicht

Dieses Programm hat eine geringe Schleuderzahl und dauert nicht lange. Daher eignet es sich vor allem für Wäsche, die eine schonende Reinigung braucht - Polyester, Viskose und Synthetik beispielsweise. Allerdings braucht die Waschmaschine im Pflegeleicht Modus auch mehr Wasser.

Feinwäsche

Hier wird die Wäsche besonders schonend, mit viel Wasser und niedriger Temperatur gewaschen. Feinwäsche eignet sich am besten für Hemden oder Blusen.

Eco-Programm

Das Eco-Programm ist das energiesparendste Programm. Zwar hat es eine längere Laufzeit, als die meisten Programme, jedoch heizt die Waschmaschine hier nicht so schnell und viel auf, was den Energieverbrauch reduziert.

Kurzprogramm

Das Kurzprogramm dauert zwischen 15 und 30 Minuten und eignet sich für Kleidungsstücke, die nur leicht verschmutzt sind.

Praktische Zusatzfunktionen

Viele Programme sind oft nur ein schöner Zusatz und nicht unbedingt notwendig, um gut waschen zu können. Im Folgenden stellen wir dir daher einige dieser Programme vor.

Spülstop

Die Wäsche bleibt bei Spülstop im letzten Spülwasser liegen, bis du das Programm via Knopfdruck weiterlaufen lässt. Das ist praktisch, wenn du schon im Vornherein weißt, dass du die Wäsche nicht direkt nach dem Waschgang aufhängen oder in den Trockner geben kannst.

Zeitvorwahl

Mithilfe der Zeitvorwahl kannst du Waschgänge vorplanen - beispielsweise so, dass die Maschine fertig ist, wenn du aus der Arbeit kommst.

Beladungssensor

Der Beladungssensor wiegt die Beladung und teilt dir über den Bildschirm mit, ob du die Waschmaschine zu voll oder zu niedrig beladen hast.

Dosierungsautomatik

Das Programm Mengenautomatik passt die Waschmaschine das zugeführte Wasser und somit auch den benutzten Strom an die Menge an Wäsche in der Waschmaschine an.

Waschmaschine mit Appsteuerung

Kaufst du eine Waschmaschine mit WLAN-Funktion, kannst du sie über eine App steuern und kannst unter anderem Push-Benachrichtigungen einstellen - wenn die Waschmaschine fertig ist, beispielsweise.

Wie laut darf eine Waschmaschine sein?

Besonders leise ist die Waschmaschine, wenn sie während des Waschgangs weniger als 50 dB und im Schleudergang maximal 75 dB erreicht. Das entspricht in etwa der Lautstärke, die man wahrnimmt, wenn einen Meter neben einem Staubsauger steht.

Tipp: In der Regel sind in sehr leisen Modellen auch hochwertige Bestandteile wie Lager oder Antriebe integriert, was sich vor allem auch zur Langlebigkeit der Waschmaschine beitragen kann kann.

Für wie viele Leute ist welches Waschmaschinen-Modell geeignet?

Die Personenanzahl, für die eine Waschmaschine geeignet ist, bemisst sich nach dem Fassungsvolumen an trockener Wäsche in Kilogramm.

Demnach reicht für einen Ein-Personen-Haushalt ein Fassungsvermögen von drei Kilogramm, für Haushalte mit zwei bis drei Personen eins von fünf Kilogramm.

Ein vier bis fünf Personen Haushalt kommt gut mit einer sechs bis acht Kilo-Trommel aus, was auch der Standardgröße bei Waschtrommeln entspricht. Ab sechs Personen ist eine acht Kilogramm-Trommel in den meisten Fällen ausreichend.

Mit einem Fassungsvermögen von durchschnittlich fünf Kilogramm bietet sich der Toplader vor allem für Haushalte mit ein bis drei Personen an. Als generellen Richtwert nennt das Umweltbundesamt eine Menge von ca. zwei Kilogramm pro Person.

Bedenke bei der Auswahl des Fassungsvermögens, dass größere Trommeln zwar die Wäsche schonender waschen - allerdings sind solche Trommeln nur dann sparsam, wenn sie voll beladen sind.

Wann lohnt sich die Anschaffung einer neuen Waschmaschine?

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Waschmaschine auszutauschen, wenn sie schon zehn Jahre oder länger in Betrieb ist. Spätestens in diesem Zeitraum entwickeln sich die meisten Geräte zu echten Stromfressern. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Ob sich eine Neuanschaffung lohnt, muss immer für den individuellen Haushalt betrachtet werden. Für kleine Haushalte mit sehr wenig verschmutzter Wäsche kann auch eine ältere Waschmaschine noch ausreichend sein.

Möchtest du auf deinen Haushalt zugeschnitten wissen, wie energieeffizient deine Waschmaschine ist, kannst du sie ganz einfach über Smartricity prüfen lassen.

Checkliste: Worauf du beim Neukauf einer Waschmaschine achten musst

  • Frontlader oder Toplader?
  • Gut bedienbare Knöpfe
  • Gut erreichbares Flusensieb
  • Standardprogramme vorhanden
  • Möglicherweise zusätzliche Wunschprogramme
  • Fassungsvermögen passend zum Haushalt
  • Energieeffizienz
  • Wassersparende Waschmaschine